Sony steigert dank Kamera-Sensoren und Videospielen Gewinn kräftig

Sony hat dank der großen Nachfrage nach Kamera-Sensoren und Videospielen für seine PlayStation4-Konsole deutlich mehr verdient als erwartet. Der operative Gewinn schoss im ersten Geschäftsquartal um 39 Prozent auf umgerechnet 710 Millionen Euro in die Höhe, wie die Japaner am Donnerstag mitteilten. Analysten hatten mit 540 Millionen Euro gerechnet.

Sonys Smartphones und TV-Geräte leiden zunehmend unter der Konkurrenz von Branchenschwergewichten wie Apple und Samsung. Konzernchef Kazuo Hirai setzt deshalb verstärkt auf Nischenprodukte wie Kamera-Sensoren, die besonders bei Smartphone-Herstellern gefragt sind. Die entsprechende Sparte nahm operativ zwischen April und Juni 164 Prozent mehr ein als vor einem Jahr und trug so alleine knapp ein Drittel zum gesamten Betriebsgewinn bei.

Die Zahlen dürften die Sorgen von Investoren etwas dämpfen. Sony hatte kürzlich angekündigt, erstmals seit einem Vierteljahrhundert eine Kapitalerhöhung vorzunehmen. Die Sony-Aktie war daraufhin um mehr als acht Prozent abgeschmiert. Das Papier machte seine Verluste aber inzwischen wieder weitgehend wett.

Rüsselsheim (APA/dpa) - Der Autobauer Opel trennt sich von Teilen seines Rüsselsheimer Entwicklungszentrums. Bis zu 2.000 Mitarbeiter sollen zum französischen Entwicklungsdienstleister Segula wechseln, der am Standort einen Technologie-Campus gründen will, wie beide Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Man habe eine strategische Partnerschaft vereinbart.
 

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Opel gibt Teile von Entwicklungszentrum ab

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will ihren Krisen-Betrieb in Deutschland bis 2023 beenden und verlangt dafür milliardenschwere Unterstützung. Zwischen 2019 und 2022 müssten fünf Mrd. Euro zusätzlich investiert werden, heißt es in Konzernunterlagen, die der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag vorlagen.
 

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Deutsche Bahn will bis 2023 wieder flott werden

Luxemburg (APA/dpa) - Preise für Flüge innerhalb der EU dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht in jeder beliebigen Währung angegeben werden. Airlines, die die Preise nicht in Euro ausweisen, müssten zumindest eine Währung wählen, die mit dem angebotenen Flug objektiv in Verbindung stehe, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag.
 

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EuGH: Flugpreise dürfen nicht in beliebiger Währung angegeben werden