Sony steigert dank Kamera-Sensoren und Videospielen Gewinn kräftig

Sony hat dank der großen Nachfrage nach Kamera-Sensoren und Videospielen für seine PlayStation4-Konsole deutlich mehr verdient als erwartet. Der operative Gewinn schoss im ersten Geschäftsquartal um 39 Prozent auf umgerechnet 710 Millionen Euro in die Höhe, wie die Japaner am Donnerstag mitteilten. Analysten hatten mit 540 Millionen Euro gerechnet.

Sonys Smartphones und TV-Geräte leiden zunehmend unter der Konkurrenz von Branchenschwergewichten wie Apple und Samsung. Konzernchef Kazuo Hirai setzt deshalb verstärkt auf Nischenprodukte wie Kamera-Sensoren, die besonders bei Smartphone-Herstellern gefragt sind. Die entsprechende Sparte nahm operativ zwischen April und Juni 164 Prozent mehr ein als vor einem Jahr und trug so alleine knapp ein Drittel zum gesamten Betriebsgewinn bei.

Die Zahlen dürften die Sorgen von Investoren etwas dämpfen. Sony hatte kürzlich angekündigt, erstmals seit einem Vierteljahrhundert eine Kapitalerhöhung vorzunehmen. Die Sony-Aktie war daraufhin um mehr als acht Prozent abgeschmiert. Das Papier machte seine Verluste aber inzwischen wieder weitgehend wett.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor