Sony sucht das Glück im Film

Tokio (APA/Reuters) - Sony will im Filmgeschäft dank Spider-Man kräftig wachsen. Die Filmsparte des kriselnden Elektronikkonzerns Sony soll die Profite bringen. Sonys Ziele sind ambitioniert: in den kommenden drei Jahren soll der Umsatz um 36 Prozent zulegen.

Potenzielle Hollywood-Kassenschlager sollen die Zuwächse bringen. Ein weiterer Spider-Man-Film soll den Umsatz beflügeln.

Zudem solle Sony Pictures Entertainment auch dank eines Sparprogrammes profitabler werden, kündigte der zuständige Manager Michael Lynton an. Der Konzern, der insgesamt Verluste schreibt, steht unter Druck, weil er bei Smartphones oder Tablets mit Konkurrenten wie Samsung Electronics oder Apple nicht mithalten kann. Zuletzt kam das Unternehmen bei der Sanierung aber voran. Die Unterhaltungssparte produziert nicht nur Kinofilme, sondern auch Fernsehserien wie "Breaking Bad", die vielfach ausgezeichnet wurde.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"