Sony will Geschäft mit Unterhaltungselektronik ausbauen

Tokio - Der kriselnde Sony-Konzern will künftig mit Unterhaltungselektronik deutlich mehr Geld verdienen. Wie das japanische Unternehmen am Dienstag mitteilte, soll der Umsatz in dieser Sparte in den nächsten drei Jahren um fast 70 Prozent nach oben geschraubt werden. Statt der für dieses Geschäftsjahr bis Ende März erwarteten 6 Mrd. Euro soll sie dann umgerechnet 10,3 Mrd. Euro einspielen.

Zu dem Bereich zählt etwa das wachsende Geschäft mit Bildsensoren. Insgesamt steuert die Unterhaltungselektronik rund 70 Prozent zum Sony-Umsatz bei. Anleger zeigten sich hocherfreut: Sony-Aktien legten mehr als sechs Prozent zu.

Vor allem das kriselnde Smartphone-Geschäft drückte Sony immer tiefer in die roten Zahlen. Wiederholt musste der Elektronikriese seine Geschäftsziele nach unten revidieren. Doch der Sanierungskurs zeigte zuletzt erste Früchte: Im vergangenen Quartal konnten die Japaner den operativen Verlust deutlicher reduzieren als erwartet. Sony will nun die Angebotspalette bei Smartphones verkleinern. Auch bei Fernsehern soll es künftig weniger Auswahl geben. Für eine profitable TV-Sparte werde auch ein 20 bis 30 Prozent geringerer Umsatz in Kauf genommen. Die Filmsparte will Sony dagegen ausbauen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte