Sony will Geschäft mit Unterhaltungselektronik ausbauen

Tokio - Der kriselnde Sony-Konzern will künftig mit Unterhaltungselektronik deutlich mehr Geld verdienen. Wie das japanische Unternehmen am Dienstag mitteilte, soll der Umsatz in dieser Sparte in den nächsten drei Jahren um fast 70 Prozent nach oben geschraubt werden. Statt der für dieses Geschäftsjahr bis Ende März erwarteten 6 Mrd. Euro soll sie dann umgerechnet 10,3 Mrd. Euro einspielen.

Zu dem Bereich zählt etwa das wachsende Geschäft mit Bildsensoren. Insgesamt steuert die Unterhaltungselektronik rund 70 Prozent zum Sony-Umsatz bei. Anleger zeigten sich hocherfreut: Sony-Aktien legten mehr als sechs Prozent zu.

Vor allem das kriselnde Smartphone-Geschäft drückte Sony immer tiefer in die roten Zahlen. Wiederholt musste der Elektronikriese seine Geschäftsziele nach unten revidieren. Doch der Sanierungskurs zeigte zuletzt erste Früchte: Im vergangenen Quartal konnten die Japaner den operativen Verlust deutlicher reduzieren als erwartet. Sony will nun die Angebotspalette bei Smartphones verkleinern. Auch bei Fernsehern soll es künftig weniger Auswahl geben. Für eine profitable TV-Sparte werde auch ein 20 bis 30 Prozent geringerer Umsatz in Kauf genommen. Die Filmsparte will Sony dagegen ausbauen.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018