Sony präsentiert Datenbrille "Smart Eye Glass"

(APA/AFP) - Sony hat am Freitag den Prototyp seiner Datenbrille "Smart Eye Glass" in Tokio vorgestellt. Die soll eines Tages alltägliche Fragen beantworten können, wie: wo bin ich, wer ist diese Person oder wie koche ich dieses Rezept. Wann die Brille erhältlich sein wird und zu welchem Preis, präzisierte Sony nicht.

Der Prototyp ist ebenso auffällig wie das Konkurrenzprodukt von Google. Das dicke Gestell wiegt 77 Gramm und umschließt verschiedene Technologien, durch die dem Träger verschiedene Informationen visuell ins Sichtfeld projiziert werden sollen. Das Unternehmen machte gleichzeitig mit der Vorstellung Informationen öffentlich, die es Drittanbietern ermöglichen, Apps für die Brille zu entwickeln. So entwirft die japanische Firma Cookpad ein Programm, das dem Brillenträger beim Kochen je nach Rezept die nächsten Handgriffe in Untertiteln einblendet.

Eine andere Firma entwickelt eine App, die Nutzern beim Joggen nicht nur Zeit, Distanz und Geschwindigkeit anzeigt, sondern auch auf Orte wie öffentliche Toiletten hinweist. Außerdem soll "Smart Eye Glass" die Namen von Menschen einblenden, denen der Träger begegnet und die in einem Verzeichnis eingetragen sind, Daten von Fußballspielern anzeigen, denen der Blick im Stadion folgt, oder die neueste Facebook-Nachricht ins Blickfeld projizieren. Fotografieren und Filmen kann die Brille ebenfalls.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

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Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

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Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies