Sony präsentiert Datenbrille "Smart Eye Glass"

(APA/AFP) - Sony hat am Freitag den Prototyp seiner Datenbrille "Smart Eye Glass" in Tokio vorgestellt. Die soll eines Tages alltägliche Fragen beantworten können, wie: wo bin ich, wer ist diese Person oder wie koche ich dieses Rezept. Wann die Brille erhältlich sein wird und zu welchem Preis, präzisierte Sony nicht.

Der Prototyp ist ebenso auffällig wie das Konkurrenzprodukt von Google. Das dicke Gestell wiegt 77 Gramm und umschließt verschiedene Technologien, durch die dem Träger verschiedene Informationen visuell ins Sichtfeld projiziert werden sollen. Das Unternehmen machte gleichzeitig mit der Vorstellung Informationen öffentlich, die es Drittanbietern ermöglichen, Apps für die Brille zu entwickeln. So entwirft die japanische Firma Cookpad ein Programm, das dem Brillenträger beim Kochen je nach Rezept die nächsten Handgriffe in Untertiteln einblendet.

Eine andere Firma entwickelt eine App, die Nutzern beim Joggen nicht nur Zeit, Distanz und Geschwindigkeit anzeigt, sondern auch auf Orte wie öffentliche Toiletten hinweist. Außerdem soll "Smart Eye Glass" die Namen von Menschen einblenden, denen der Träger begegnet und die in einem Verzeichnis eingetragen sind, Daten von Fußballspielern anzeigen, denen der Blick im Stadion folgt, oder die neueste Facebook-Nachricht ins Blickfeld projizieren. Fotografieren und Filmen kann die Brille ebenfalls.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne