Sony-Chef sieht Krise als überwunden

Las Vegas/Tokio (APA/dpa) - Sony-Chef Kazuo Hirai hat auf der Technikmesse CES die lang anhaltende Krise des Konzerns für beendet erklärt. Auf einer Pressekonferenz in Las Vegas verwies Hirai am Montag (Ortszeit) auf die Absatzerfolge bei der Playstation, das gute Filmgeschäft und die tragende Rolle von Sony als Zulieferer in der Mobilfunkindustrie.

"Selbst wenn viele von Ihnen ein Smartphone haben, das nicht von Sony stammt, haben die meisten von Ihnen doch ein Stück Sony in der Tasche, denn in vielen Smartphones stammt beispielsweise das Kamerasystem von uns", betonte Hirai. In der Zeit, als Sony noch in der Krise gesteckt habe, sei er oft gefragt worden, warum der Konzern so viele Geschäftsbereiche habe. Die aktuellen Erfolge zeigten, dass es richtig gewesen sei, möglichst breit aufgestellt zu sein.

Hirai nutzte den Auftritt, um eine Serie von neuen oder verbesserten Produkten vorzustellen. Das Innovationspotenzial in der Unterhaltungselektronik sei unerschöpflich: "Ich bin fest davon überzeugt, dass es in der Welt der Unterhaltungselektronik für uns noch so viel zu entdecken gibt. Wir setzen uns zum Ziel, den Nutzern unserer Geräte im besten und bedeutendsten Sinne eine kreative, spannende und unterhaltsame Zeit zu garantieren."

Zu den auf der CES präsentierten Neuheiten gehörten neue Fernseher, kabellose Kopfhörer und Lautsprecher. Auf ein größeres Echo stieß der Projektor LifeSpace UX, in den mehrere Lautsprecher eingebaut sind. Das Gehäuse in der Form eines kleineren Schranks richtet sich an Anwender, in ihrer Wohnung wenig Platz für einen größeren Fernseher und mehrere im Raum verteilte Lautsprecher haben.

Sony hatte zuletzt auch positive Geschäftszahlen vorgelegt. Im zweiten Quartal des noch bis zum 31. März 2018 laufenden Geschäftsjahres erwirtschaftete Sony dank einer Erholung bei Halbleitern einen Nettogewinn von 130,9 Mrd. Yen (967,19 Mio. Euro). Im Vorjahreszeitraum hatte sich der Ertrag unter dem Strich noch auf 4,8 Mrd. Yen belaufen. Nach jahrelanger harter Sanierung hob Sony zugleich seine Ertragsprognose für das Gesamtgeschäftsjahr an.

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will angesichts ihrer Probleme bei Pünktlichkeit und Wartung der Fahrzeuge mehr Mitarbeiter als je zuvor einstellen. Auch 2019 sollten rund 20.000 neue Eisenbahner ins Unternehmen kommen, geht aus Konzernunterlagen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlagen. Zuletzt war von rund 15.000 die Rede.
 

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Deutsche Bahn will 2019 weitere 20.000 Mitarbeiter einstellen

Ingolstadt/Düsseldorf (APA/dpa) - Der für das Deutschlandgeschäft verantwortliche Geschäftsführer des Handelskonzerns MediaMarktSaturn, Wolfgang Kirsch, muss seinen Posten räumen. "Nach 25 Jahren bei MediaMarktSaturn hat Wolfgang Kirsch für sich erkannt, dass es jetzt an der Zeit ist zu gehen, um einer neuen Führung Raum zu geben", teilte der nun verbleibende Geschäftsführer, Ferran Reverter, am Mittwoch in Ingolstadt mit.
 

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Deutschlandchef von MediaMarktSaturn muss gehen

Wien (APA) - Die Österreichische Post AG setzt auf Kontinuität und hat erneut Georg Pölzl zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt. Die aktuelle Funktionsperiode laufe noch bis Ende September 2019 und werde danach um drei Jahre verlängert, mit anschließender Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre. Das wurde in der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats beschlossen, teilte die Post heute, Mittwoch, mit.
 

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Georg Pölzl bleibt Chef der Österreichischen Post