Sony übernimmt Anteile von Jackson-Erben an Musikverlag

New York/Tokio - Der japanische Elektronikriese Sony übernimmt von Michael Jacksons Erben deren Anteile an dem gemeinsamen Musikverlag Sony/ATV. Eine entsprechende Absichtserklärung sieht vor, dass Sony den 50 Prozent-Anteil für insgesamt 750 Millionen Dollar (674 Millionen Euro) erwirbt, wie beide Seiten am Montagabend (Ortszeit) in den USA bekanntgaben.

Sony und Michael Jackson hatten den Verlag 1995 als Gemeinschaftsunternehmen gegründet. Sony/ATV verwaltet Songrechte für Stars wie Lady Gaga, Sam Smith und Taylor Swift, aber auch für Musik von Altmeistern wie den Beatles oder Bob Dylan.

Die Konzern besitzt oder verwaltet inzwischen mehr als drei Millionen Musikrechte. Das Entertainment-Geschäft sei seit langem Kernbestandteil von Sony und wichtiger Antreiber für künftiges Wachstum, so Sony-Chef Kazuo Hirai.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma