Sony versilbert Anteil an Kamera-Hersteller Olympus

Zur Finanzierung des Konzernumbaus halbiert Sony seinen Anteil am Kamera-Hersteller Olympus. Mit dem Verkauf eines Aktienpakets nahm der kriselnde Elektronik-Gigant nach Angaben vom Mittwoch umgerechnet rund 360 Millionen Euro ein.

Sein Anteil an Olympus sinkt von zehn auf fünf Prozent. Damit will Sony seine finanzielle Basis stärken und sich Mittel für Investitionen in zukunftsträchtige Geschäfte sichern. Der Preiskampf in der Branche brockte dem Walkman-Erfinder und einstigen Technologie-Vorreiter in den vergangenen Jahren immer wieder Verluste ein.

Sanieren will sich Sony mit einer Schrumpfkur. Dazu verkleinerte er sein Geschäft mit Smartphones und TV-Geräten. Künftig setzt der Konzern verstärkt auf seine Playstation-Spielesparte sowie Bildsensoren für Kameras, die in Handys und Autos eingebaut werden. An der Partnerschaft mit Olympus will das Management denn auch festhalten. Sony war vor drei Jahren bei dem japanischen Kamera-Produzenten eingestiegen, um ihm nach einem Bilanzskandal finanziell aus der Patsche zu helfen.

Auch andere japanische Technologiegrößen leiden unter dem harten Konkurrenzkampf vor allem mit günstigeren Rivalen aus Asien und versuchen mit einer Neuausrichtung die Wende. So konzentriert sich etwa Panasonic zunehmend auf das Geschäft als Autozulieferer.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los