Sony versilbert Anteil an Kamera-Hersteller Olympus

Zur Finanzierung des Konzernumbaus halbiert Sony seinen Anteil am Kamera-Hersteller Olympus. Mit dem Verkauf eines Aktienpakets nahm der kriselnde Elektronik-Gigant nach Angaben vom Mittwoch umgerechnet rund 360 Millionen Euro ein.

Sein Anteil an Olympus sinkt von zehn auf fünf Prozent. Damit will Sony seine finanzielle Basis stärken und sich Mittel für Investitionen in zukunftsträchtige Geschäfte sichern. Der Preiskampf in der Branche brockte dem Walkman-Erfinder und einstigen Technologie-Vorreiter in den vergangenen Jahren immer wieder Verluste ein.

Sanieren will sich Sony mit einer Schrumpfkur. Dazu verkleinerte er sein Geschäft mit Smartphones und TV-Geräten. Künftig setzt der Konzern verstärkt auf seine Playstation-Spielesparte sowie Bildsensoren für Kameras, die in Handys und Autos eingebaut werden. An der Partnerschaft mit Olympus will das Management denn auch festhalten. Sony war vor drei Jahren bei dem japanischen Kamera-Produzenten eingestiegen, um ihm nach einem Bilanzskandal finanziell aus der Patsche zu helfen.

Auch andere japanische Technologiegrößen leiden unter dem harten Konkurrenzkampf vor allem mit günstigeren Rivalen aus Asien und versuchen mit einer Neuausrichtung die Wende. So konzentriert sich etwa Panasonic zunehmend auf das Geschäft als Autozulieferer.

Wien/Paris (APA) - Der globale Rohstoffverbrauch wird sich aufgrund der expandierenden Weltwirtschaft und steigender Lebensstandards bis 2060 nahezu verdoppeln. Von derzeit jährlich 90 Gigatonnen soll der Verbrauch auf 167 Gigatonnen ansteigen, geht aus einem Vorausbericht zu einer OECD-Studie zum künftigen Rohstoffverbrauch hervor.
 

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OECD: Globaler Rohstoffverbrauch wird sich bis 2060 verdoppeln

Straßburg (APA/dpa) - Die EU-Kommission diskutiert am Dienstag (13.00 Uhr) in Straßburg über die umstrittenen italienischen Budgetpläne für 2019. Das Gremium der Kommissare werde das weitere Vorgehen im Streit mit der Regierungskoalition aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega beraten, hieß es im Vorfeld.
 

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EU-Kommission berät weitere Schritte im Haushaltsstreit mit Italien

Berlin/München (APA/Reuters) - BMW ruft wegen Problemen bei Klimaanlagen weltweit weitere 1,6 Millionen Autos zurück. Betroffen seien Diesel-Fahrzeuge, die vom August 2010 bis August 2017 produziert worden seien, teilten die Bayern am Dienstag mit. Bei den Autos könne Kühlflüssigkeit austreten, was im Extremfall einen Brand auslösen könnte.
 

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BMW ruft wegen Kühlmittel-Problemen weitere 1,6 Mio. Autos zurück