Sony versilbert Anteil an Kamera-Hersteller Olympus

Zur Finanzierung des Konzernumbaus halbiert Sony seinen Anteil am Kamera-Hersteller Olympus. Mit dem Verkauf eines Aktienpakets nahm der kriselnde Elektronik-Gigant nach Angaben vom Mittwoch umgerechnet rund 360 Millionen Euro ein.

Sein Anteil an Olympus sinkt von zehn auf fünf Prozent. Damit will Sony seine finanzielle Basis stärken und sich Mittel für Investitionen in zukunftsträchtige Geschäfte sichern. Der Preiskampf in der Branche brockte dem Walkman-Erfinder und einstigen Technologie-Vorreiter in den vergangenen Jahren immer wieder Verluste ein.

Sanieren will sich Sony mit einer Schrumpfkur. Dazu verkleinerte er sein Geschäft mit Smartphones und TV-Geräten. Künftig setzt der Konzern verstärkt auf seine Playstation-Spielesparte sowie Bildsensoren für Kameras, die in Handys und Autos eingebaut werden. An der Partnerschaft mit Olympus will das Management denn auch festhalten. Sony war vor drei Jahren bei dem japanischen Kamera-Produzenten eingestiegen, um ihm nach einem Bilanzskandal finanziell aus der Patsche zu helfen.

Auch andere japanische Technologiegrößen leiden unter dem harten Konkurrenzkampf vor allem mit günstigeren Rivalen aus Asien und versuchen mit einer Neuausrichtung die Wende. So konzentriert sich etwa Panasonic zunehmend auf das Geschäft als Autozulieferer.

Die Telekomaufsicht weicht Regelwerk das unter Barack Obama erst beschlossen wurde. Der Rechtsstreit ist damit programmiert, es wird mit Klagen von vielen Interenetkonzernen gerechnet.
 

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US-Behörde kippt Netzneutralität - Rückschlag für Google & Co

Stockholm (APA/dpa) - Der Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) will nach überraschenden Umsatzeinbußen Geschäfte schließen und das Onlinegeschäft ausbauen. Das schwedische Unternehmen kündigte am Freitag an, die Verzahnung von stationären mit Onlinehandel beschleunigen zu wollen. Zudem soll das Geschäftsportfolio überprüft werden - was zu mehr Schließungen und weniger Neueröffnungen führen werde.
 

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Umsatz bei H&M gesunken, Geschäftsschließungen angekündigt

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Telekom will in den Niederlanden mit der Übernahme von Tele2 zu den größeren Konkurrenten KPN und Vodafone Ziggo aufschließen. T-Mobile NL kauft das niederländische Tele2-Geschäft für 190 Mio. Euro sowie eine Beteiligung, wie das deutsche Unternehmen am Freitag mitteilte. Demnach erhält Tele2 einen Anteil von 25 Prozent an der vergrößerten T-Mobile NL.
 

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Deutsche Telekom kauft kleineren Rivalen Tele2 in den Niederlanden