Sonntagsöffnung in Wien: Beschäftigte verunsichert

(APA) - Die Beschäftigten im Wiener Handel sind durch die Debatte um eine mögliche Sonntagsöffnung (in einer Tourismuszone, Anm.) stark verunsichert. Das hat die Gewerkschaft am Mittwoch in einer Aussendung berichtet. Gleichzeitig wurde versichert, dass die bestehenden Regelungen ausreichend seien.

Bei der Gewerkschaft würden täglich Anrufe von besorgte Handelsangestellten und von Betriebsräten eingehen, die befürchten, dass durch Sonntagsarbeit ihre Lebens- und Freizeitqualität "nachhaltig" verschlechtert werde, hieß es. "Die Verunsicherung der Beschäftigten angesichts der aktuellen Vorstöße der Wirtschaft ist groß, unsere Haltung zur Frage der Sonntagsöffnung ist unverändert: die bestehenden Regelungen sind ausreichend und Sonntagsarbeit auf dem Rücken der Beschäftigten wird es nicht geben", so Franz Georg Brantner, der stellvertretende Vorsitzender der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus) Wien.

Die als Sozialpartner im Handel unzuständigen Tourismusmanager sollten sich ihre "Daueragitation" aus rein geschäftlichen Interessen sparen, fügte er hinzu. Die ablehnende Haltung der betroffenen Handelsangestellten zur Sonntagsöffnung sei durch zahllose Befragungen hinlänglich bekannt, ergänzte Barbara Teiber, Regionalgeschäftsführerin der GPA-djp Wien. Ausdrücklich begrüßt wurde die Position, die Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) zuletzt eingenommen hat - wonach ohne die Zustimmung der Sozialpartner keine Änderung der derzeitigen Regelung geplant ist.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen