Sonntagsöffnung in Wien: Beschäftigte verunsichert

(APA) - Die Beschäftigten im Wiener Handel sind durch die Debatte um eine mögliche Sonntagsöffnung (in einer Tourismuszone, Anm.) stark verunsichert. Das hat die Gewerkschaft am Mittwoch in einer Aussendung berichtet. Gleichzeitig wurde versichert, dass die bestehenden Regelungen ausreichend seien.

Bei der Gewerkschaft würden täglich Anrufe von besorgte Handelsangestellten und von Betriebsräten eingehen, die befürchten, dass durch Sonntagsarbeit ihre Lebens- und Freizeitqualität "nachhaltig" verschlechtert werde, hieß es. "Die Verunsicherung der Beschäftigten angesichts der aktuellen Vorstöße der Wirtschaft ist groß, unsere Haltung zur Frage der Sonntagsöffnung ist unverändert: die bestehenden Regelungen sind ausreichend und Sonntagsarbeit auf dem Rücken der Beschäftigten wird es nicht geben", so Franz Georg Brantner, der stellvertretende Vorsitzender der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus) Wien.

Die als Sozialpartner im Handel unzuständigen Tourismusmanager sollten sich ihre "Daueragitation" aus rein geschäftlichen Interessen sparen, fügte er hinzu. Die ablehnende Haltung der betroffenen Handelsangestellten zur Sonntagsöffnung sei durch zahllose Befragungen hinlänglich bekannt, ergänzte Barbara Teiber, Regionalgeschäftsführerin der GPA-djp Wien. Ausdrücklich begrüßt wurde die Position, die Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) zuletzt eingenommen hat - wonach ohne die Zustimmung der Sozialpartner keine Änderung der derzeitigen Regelung geplant ist.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro