Sonnentor steigerte Umsatz in Österreich und Tschechien

Das Waldviertler Bio-Unternehmen Sonnentor hat im Geschäftsjahr 2014/2015 seinen Umsatz in Österreich wie in Tschechien gesteigert. 33,4 Mio. Euro hierzulande seien ein Plus von neun Prozent gewesen. 7,7 Mio. Euro in Tschechien hätten mehr als zehn Prozent bedeutet, teilte die Firma am Donnerstag mit. 260 bzw. 90 Mitarbeiter seien beschäftigt, 35 neue Arbeitsplätze geschaffen worden.

Das Unternehmen exportiert eigenen Angaben zufolge 65 Prozent seiner Produkte in mehr als 50 Länder weltweit. Als nächstes Projekt ist ein eigener Bauernhof am Unternehmensstandort in Sprögnitz geplant. Auch das Franchisesystem soll weiter ausgebaut werden, schwerpunktmäßig vor allem in Deutschland, wie z.B. in Dresden.

Zu Jahresbeginn 2015 wurde eine neue Produktions- und Lagerhalle mit einer Gesamtfläche von rund 6.000 Quadratmetern eröffnet. Mehr als acht Mio. Euro bedeuteten die größte Investition der Unternehmensgeschichte.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab