Solarhersteller Hanwha Q-Cells stellt Produktion in Deutschland ein

Bitterfeld-Wolfen - Der deutsch-südkoreanische Solarhersteller Hanwha Q-Cells stellt seine Produktion in Deutschland zum 1. März ein und baut 550 Stellen ab. Die Produktion werde unter anderem nach Malaysia verlagert, Forschung und Entwicklung sollten aber in Bitterfeld-Wolfen erhalten bleiben, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

Die Produktion solle künftig komplett an wettbewerbsfähigeren Standorten stattfinden. Etwa 350 Stellen blieben in Deutschland. Das Unternehmen reagiere damit auf den weiter steigenden Kostenwettbewerb in der globalen Solarindustrie, hieß es.

Der südkoreanischen Mischkonzern Hanwha hatte das damals insolvente Unternehmen Q-Cells 2012 übernommen und damit gerettet. Es war dabei stets betont worden, dass Produktion und Entwicklung eng miteinander verzahnt in Deutschland erhalten bleiben sollten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte