Sojapreis fällt auf 10-Jahres-Tief - Handelsstreit belastet

Frankfurt (APA/Reuters) - Wegen der sinkenden Nachfrage aus China ziehen sich Anleger weiter aus dem Markt für US-Sojabohnen zurück. Der in Chicago gehandelte Terminkontrakt fiel am Montag um ein Prozent und war mit 8,2625 Dollar (7,097 Euro) je Scheffel so billig wie zuletzt vor knapp zehn Jahren.

Günstige Wetterbedingungen in den Hauptanbaugebieten und die dadurch geschürten Spekulationen auf eine reiche Ernte belasteten die Kurse zusätzlich, betonten die Experten des Brokerhauses Allendale in einem Kommentar.

China ist ein wichtiger Abnehmer für US-Soja. Wegen angeblich unfairer Handelspraktiken hatte US-Präsident Donald Trump Einfuhren aus dem asiatischen Land mit Schutzzöllen im Volumen von 34 Mrd. Dollar (29 Mrd. Euro) belegt und zusätzliche Abgaben in Höhe von 200 Mrd. Dollar angedroht. Chinesische Abnehmer decken sich daher verstärkt mit Soja aus Brasilien ein und sorgten damit im Juni für ein Importplus von gut 13 Prozent. Vor diesem Hintergrund kürzte das US-Landwirtschaftsministerium USDA seine Prognose für die Soja-Exporte in der Saison 2018/19 um 250 Millionen Scheffel und sagte Lagerbestände in Rekordhöhe voraus.

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