Softbank verkauft Beteiligung an indischem Onlinehändler an Wal-Mart

Tokio (APA/Reuters) - Der US-Handelsriese Wal-Mart hat die Übernahme des indischen Amazon-Rivalen Flipkart besiegelt. Der Deal sei in der Nacht auf Mittwoch unterschrieben worden, sagte der Chef des japanischen Technologie-Investors Softbank und Flipkart-Großaktionär, Masayoshi Son.

Reuters hatte bereits zuvor von Insidern erfahren, dass Softbank kurz vor dem Verkauf seiner Beteiligung an dem Internethändler an Wal-Mart stehe. Angaben zum Kaufpreis machte Son zunächst nicht. Mit dem Einstieg bei Flipkart baut Wal-Mart seine Marktstellung in der drittgrößten asiatischen Volkswirtschaft deutlich aus. Das Unternehmen versucht seit Jahren, in Indien Fuß zu fassen, und betreibt dort 21 Filialen.

Die Agentur Bloomberg hatte vergangene Woche unter Berufung auf Insider berichtet, das Management habe grünes Licht für die Übernahme von etwa 75 Prozent der Anteile durch eine von Wal-Mart angeführte Gruppe gegeben. Der Kaufpreise liege bei etwa 15 Milliarden Dollar (12,6 Mrd. Euro). Softbank ist über seinen Beteiligungsfonds der größte Investor bei Flipkart. Der Online-Händler kommt nach Berechnungen des Analysehauses Forrester auf einen Anteil von fast 40 Prozent am indischen Onlinemarkt, noch vor Amazon mit 31 Prozent.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro