Softbank: Entscheidung über Uber-Beteiligung noch nicht gefallen

Tokio/San Francisco/Minato (APA/Reuters) - Der japanische Telekomkonzern Softbank hält sich bedeckt zu einem Einstieg beim US-Mitfahrdienst Uber. Eine Beteiligung werde erwogen, aber eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen worden, teilte Softbank am Dienstag mit. Der Aktienpreis und die Anzahl der Anteilsscheine, die Softbank erwerben könne, müssten "zufriedenstellend" sein.

Softbank hatte als Führer eines Konsortiums bereits im August Interesse an einer Investition angemeldet. Laut Insidern ist bei dem Fahrdienstvermittler bereits der Weg für einen Einstieg freigeräumt worden. Das Geschäft könnte demnach ein Volumen von bis zu 10 Mrd. Dollar (8,6 Mrd. Euro) haben.

Uber gilt mit einer Bewertung von 69 Mrd. Dollar als das teuerste von Finanzinvestoren gestützte Unternehmen der Welt und strebt bis zum Herbst 2019 einen Gang an die Börse an. Softbank wiederum hat sich in jüngster Zeit einen Namen als Geldgeber für Technologieunternehmen gemacht und ist unter anderem am Uber-Konkurrenten Didi und der indischen Taxi-App Ola beteiligt. Fusionsverhandlungen zwischen dem Sprint-Eigner Softbank und der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US sind kürzlich ohne Ergebnis beendet worden.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab