Societe Generale streicht 900 Stellen und schließt 300 Filialen

Paris (APA/Reuters/dpa) - Die französische Großbank Societe Generale will 900 Stellen im heimischen Filialgeschäft streichen. 300 Zweigstellen sollen geschlossen werden, wie das Management am Montagabend ankündigte.

Die Kürzungen sollen Einsparungen von insgesamt 1,1 Milliarden Euro bringen. Außerdem werden Geschäftsverkäufe erwogen. Mit dem Drei-Jahres-Plan will das Geldhaus seine Ertragskraft erhöhen. Zugleich sollen die Einnahmen um jährlich mehr als drei Prozent zulegen. Die Dividende soll schrittweise steigen.

Die französische Bank weitet damit laut der Ankündigung ihren Stellenabbau aus. Zu den bereits bekannten 2.550 wegfallenden Stellen kommt nunmehr die Streichung weiterer 900 Arbeitsplätze hinzu.

Der zusätzliche Abbau schlägt den Angaben zufolge mit etwa 400 Millionen Euro zu Buche. Die Summe der Sonderbelastungen, die die Bank im vierten Quartal wird verbuchen müssen, steige so auf rund 570 Millionen Euro.

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