Societe Generale streicht 900 Stellen und schließt 300 Filialen

Paris (APA/Reuters/dpa) - Die französische Großbank Societe Generale will 900 Stellen im heimischen Filialgeschäft streichen. 300 Zweigstellen sollen geschlossen werden, wie das Management am Montagabend ankündigte.

Die Kürzungen sollen Einsparungen von insgesamt 1,1 Milliarden Euro bringen. Außerdem werden Geschäftsverkäufe erwogen. Mit dem Drei-Jahres-Plan will das Geldhaus seine Ertragskraft erhöhen. Zugleich sollen die Einnahmen um jährlich mehr als drei Prozent zulegen. Die Dividende soll schrittweise steigen.

Die französische Bank weitet damit laut der Ankündigung ihren Stellenabbau aus. Zu den bereits bekannten 2.550 wegfallenden Stellen kommt nunmehr die Streichung weiterer 900 Arbeitsplätze hinzu.

Der zusätzliche Abbau schlägt den Angaben zufolge mit etwa 400 Millionen Euro zu Buche. Die Summe der Sonderbelastungen, die die Bank im vierten Quartal wird verbuchen müssen, steige so auf rund 570 Millionen Euro.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte