Societe Generale hat mehr Geld für Rechtsstreitigkeiten zurückgelegt

Hohe Sonderlasten wegen Rechtsstreitigkeiten drücken auf den Gewinn der zweitgrößten französischen Bank Societe Generale. Der Überschuss summierte sich im vierten Quartal auf 656 Mio. Euro, wie das Institut am Donnerstag in Paris mitteilte.

Damit wurde die Prognosen der Analysten knapp verfehlt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergibt sich dennoch ein Plus von fast einem Fünftel, vor allem dank des Privatkundengeschäfts im Heimatmarkt.

Für Rechtsstreitigkeiten legte das Geldhaus zusätzlich 400 Mio. Euro zurück. Details zu den Gründen nannte die Bank nicht. Insgesamt belief sich die Vorsorge Ende 2015 auf 1,7 Mrd. Euro. Societe Generale hat intern eine Untersuchung im Zusammenhang mit Dollar-Transfers von Tochtergesellschaften eingeleitet. Hier wird geprüft, ob es Verstöße gegen US-Sanktionen gegen bestimmte Länder gab. Wegen solcher Fälle haben die französischen Rivalen Credit Agricole und BNP Paribas bereits Strafen von 787 Mio. Dollar (699 Mio. Euro) beziehungsweise 8,9 Mrd. Dollar akzeptiert.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro