So viel muss Griechenland heuer zurückzahlen

Die griechische Regierung muss in diesem Jahr noch rund 17 Milliarden Euro an Krediten und Zinsen zurückzahlen. Der größte Batzen entfällt dabei mit rund 8,1 Milliarden Euro auf den Internationalen Währungsfonds (IWF). Daneben stehen Zahlungen an die Europäische Zentralbank (EZB), private Gläubiger sowie die Partner aus der Eurozone aus.

Ungeachtet der Verlängerung des Hilfsprogramms mit den Euro-Partnern ist bisher unklar, wie Finanzminister Yanis Varoufakis die Mittel aufbringen will. Vor allem im Juli und August stehen Rückzahlungen über mehrere Milliarden Euro an. Es folgt eine Auflistung darüber, was Griechenland in welchem Monat dieses Jahres zahlen muss. Alle Angaben in Euro:

MÄRZ

Rund 1,5 Mrd an den IWF, 75 Mio Zahlungen an andere - insgesamt rund 1,6 Mrd

APRIL

450 Mio an IWF, 275 an Zinsen - insgesamt rund 0,7 Mrd

MAI

750 Mio plus 196 Mio an IWF, sowie 77 für bilaterale Kredite - insgesamt rund 1 Mrd

JUNI

1,5 Mrd an IWF plus 280 an EZB und andere - insgesamt 1,7 Mrd

JULI

450 Mio an IWF, 3,5 Mrd an EZB, 700 Millionen an Zinsen für EZB - insgesamt rund 4,8 Mrd

AUGUST

rund 170 Mio an IWF, 3,2 Mrd an EZB und andere Notenbanken, 190 an Zinsen - insgesamt rund 3,7 Mrd

SEPTEMBER

1,5 Mrd an IWF

OKTOBER

450 Mrd an IWF, 200 an andere - 0,65 Mrd

NOVEMBER

150 Mio an IWF, 77 Mio bilaterale Kredite - rund 0,23 Mrd

DEZEMBER

1,1 Mrd an IWF

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach