Snowden wünscht sich Asyl in der Schweiz - "ein wunderbarer Ort"

Genf (APA/Reuters) - Der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden wünscht sich Asyl in der Schweiz, wo er jahrelang für den CIA gearbeitet hatte. "Einige meiner schönsten Erinnerungen sind aus der Schweiz", sagte er am späten Donnerstagabend per Videoschaltung aus Moskau auf einem Filmfest für Menschenrechte in Genf. "Es ist ein wunderbarer Ort."

Politisch wäre das Land wegen seines langen Bekenntnisses zur Neutralität auch eine gute Option. Allerdings habe er in 21 Staaten um Asyl gebeten und kein Staat habe zugesagt. Schuld sei eine "politische Einflussnahme" der US-Regierung.

Snowden war von März 2007 bis Februar 2009 bei der US-Vertretung in Genf tätig, wo er Kommunikationssysteme abhörte. Der 31-Jährige ist wegen seiner Enthüllungen in den USA umstritten. Während er von einigen als Vorkämpfer für die Bürgerrechte gesehen wird, fordern andere eine Anklage wegen Landesverrat. Snowden wiederholte am Donnerstag, dass er zu einer Rückkehr in die USA bereit sei, wenn man ihm ein faires Verfahren garantiere. "Leider ist das Justizministerium dazu nicht bereit", erklärte er. "Bislang haben sie nur gesagt, dass sie mich nicht hinrichten werden."

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los