Snowden wünscht sich Asyl in der Schweiz - "ein wunderbarer Ort"

Genf (APA/Reuters) - Der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden wünscht sich Asyl in der Schweiz, wo er jahrelang für den CIA gearbeitet hatte. "Einige meiner schönsten Erinnerungen sind aus der Schweiz", sagte er am späten Donnerstagabend per Videoschaltung aus Moskau auf einem Filmfest für Menschenrechte in Genf. "Es ist ein wunderbarer Ort."

Politisch wäre das Land wegen seines langen Bekenntnisses zur Neutralität auch eine gute Option. Allerdings habe er in 21 Staaten um Asyl gebeten und kein Staat habe zugesagt. Schuld sei eine "politische Einflussnahme" der US-Regierung.

Snowden war von März 2007 bis Februar 2009 bei der US-Vertretung in Genf tätig, wo er Kommunikationssysteme abhörte. Der 31-Jährige ist wegen seiner Enthüllungen in den USA umstritten. Während er von einigen als Vorkämpfer für die Bürgerrechte gesehen wird, fordern andere eine Anklage wegen Landesverrat. Snowden wiederholte am Donnerstag, dass er zu einer Rückkehr in die USA bereit sei, wenn man ihm ein faires Verfahren garantiere. "Leider ist das Justizministerium dazu nicht bereit", erklärte er. "Bislang haben sie nur gesagt, dass sie mich nicht hinrichten werden."

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor