SNB sieht in Kryptowährungen kein Problem für Geldpolitik

Zürich (APA/sda) - Der ungebremste Hype um die Kryptowährungen bereitet dem Chef der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan keine schlaflosen Nächte. Bitcoin und Co würden keine Gefahr für die Geldpolitik oder die Finanzstabilität bergen, sagte er am Donnerstag vor den Medien.

Derzeit stünden eher Fragen des Anleger- und Konsumentenschutzes im Fokus. Denn aus Sicht der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hätten die virtuellen Währungen vor allem den Charakter eines Anlageinstruments. "Und Anlageinstrumente bergen auch Risiken, wie etwa einen Wertverlust", sagte Jordan.

Der Schutz der Anleger sei daher eine zentralere Frage, als die nach möglichen Auswirkungen auf die Wirksamkeit der Geldpolitik. Auch die Finanzstabilität werde von den Kryptowährungen nicht tangiert; die Risiken seien im Moment noch sehr klein. "Verluste mögen schmerzhaft für Einzelne sein, haben aber keine Bedeutung für die Finanzstabilität", betonte der SNB-Chef.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach