SNB hält an Euro-Untergrenze fest

(Reuters) - Die Schweizer Notenbank hält ungeachtet der weit offenen Geldschleusen in der Euro-Zone an ihrer bisherigen Geldpolitik fest. Der vor drei Jahren eingeführte Mindestkurs von 1,20 Franken für den Euro gilt weiterhin, wie die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Donnerstag mitteilte. Der Mindestkurs werde weiterhin mit aller Konsequenz durchgesetzt. Zu diesem Zweck sei die SNB bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen. "Bei Bedarf wird sie unverzüglich weitere Massnahmen ergreifen" erklärte die SNB weiter.

Den Leitzins ließ die SNB unverändert. Das Zielband für den Dreimonats-Libor bleibt bei null bis 0,25 Prozent.

Die Wirtschaftsaussichten für die Schweiz schätzen die Währungshüter schlechter ein als bei ihrer letzten Prognose. Sie rechnen dieses Jahr noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um "knapp 1,5 Prozent". Im Juni hatten die SNB noch ein Plus von rund zwei Prozent veranschlagt.

Ihre Inflationserwartungen für das nächste und das übernächste Jahr nahm die SNB leicht zurück. 2016 wird noch mit einer Teuerung von 0,5 Prozent nach bisher 0,9 Prozent gerechnet.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro