SNB hält an Euro-Untergrenze fest

(Reuters) - Die Schweizer Notenbank hält ungeachtet der weit offenen Geldschleusen in der Euro-Zone an ihrer bisherigen Geldpolitik fest. Der vor drei Jahren eingeführte Mindestkurs von 1,20 Franken für den Euro gilt weiterhin, wie die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Donnerstag mitteilte. Der Mindestkurs werde weiterhin mit aller Konsequenz durchgesetzt. Zu diesem Zweck sei die SNB bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen. "Bei Bedarf wird sie unverzüglich weitere Massnahmen ergreifen" erklärte die SNB weiter.

Den Leitzins ließ die SNB unverändert. Das Zielband für den Dreimonats-Libor bleibt bei null bis 0,25 Prozent.

Die Wirtschaftsaussichten für die Schweiz schätzen die Währungshüter schlechter ein als bei ihrer letzten Prognose. Sie rechnen dieses Jahr noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um "knapp 1,5 Prozent". Im Juni hatten die SNB noch ein Plus von rund zwei Prozent veranschlagt.

Ihre Inflationserwartungen für das nächste und das übernächste Jahr nahm die SNB leicht zurück. 2016 wird noch mit einer Teuerung von 0,5 Prozent nach bisher 0,9 Prozent gerechnet.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht