SNB hält an Euro-Untergrenze fest

(Reuters) - Die Schweizer Notenbank hält ungeachtet der weit offenen Geldschleusen in der Euro-Zone an ihrer bisherigen Geldpolitik fest. Der vor drei Jahren eingeführte Mindestkurs von 1,20 Franken für den Euro gilt weiterhin, wie die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Donnerstag mitteilte. Der Mindestkurs werde weiterhin mit aller Konsequenz durchgesetzt. Zu diesem Zweck sei die SNB bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen. "Bei Bedarf wird sie unverzüglich weitere Massnahmen ergreifen" erklärte die SNB weiter.

Den Leitzins ließ die SNB unverändert. Das Zielband für den Dreimonats-Libor bleibt bei null bis 0,25 Prozent.

Die Wirtschaftsaussichten für die Schweiz schätzen die Währungshüter schlechter ein als bei ihrer letzten Prognose. Sie rechnen dieses Jahr noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um "knapp 1,5 Prozent". Im Juni hatten die SNB noch ein Plus von rund zwei Prozent veranschlagt.

Ihre Inflationserwartungen für das nächste und das übernächste Jahr nahm die SNB leicht zurück. 2016 wird noch mit einer Teuerung von 0,5 Prozent nach bisher 0,9 Prozent gerechnet.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen