SNB-Direktor Moser sieht keine rasche Normalisierung der Bilanz

Zürich/Bern (APA/Reuters) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) dürfte noch lange eine aufgeblähte Bilanz aufweisen. "Es könnte Jahre dauern, die Bilanz der SNB zu reduzieren - wenn überhaupt", sagte Thomas Moser, stellvertretendes Direktionsmitglied der SNB, am Donnerstag auf einer Veranstaltung in Zürich.

Dies hänge davon ab, was an den Devisenmärkten geschehe. "Es besteht der Verdacht, dass dies sehr, sehr lange gehen könnte." Eine ausgedehnte Bilanz beeinflusse aber nicht die Fähigkeit der Notenbank, Geldpolitik zu betreiben. Eine aufgeblähte Bilanz sei kein Ziel der SNB, ihre Ausweitung sei das Ergebnis der Politik.

Die Bilanz der SNB ist in den vergangenen Jahren auf 120 Prozent der Wirtschaftsleistung der Schweiz angeschwollen. Die SNB stemmt sich mit Negativzinsen von aktuell minus 0,75 Prozent und potenziellen Interventionen am Devisenmarkt gegen eine Aufwertung des Franken. Sie ist an einem möglichst schwachen Franken interessiert, um die exportorientierte Wirtschaft zu stützen.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen