SNB-Direktor Moser sieht keine rasche Normalisierung der Bilanz

Zürich/Bern (APA/Reuters) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) dürfte noch lange eine aufgeblähte Bilanz aufweisen. "Es könnte Jahre dauern, die Bilanz der SNB zu reduzieren - wenn überhaupt", sagte Thomas Moser, stellvertretendes Direktionsmitglied der SNB, am Donnerstag auf einer Veranstaltung in Zürich.

Dies hänge davon ab, was an den Devisenmärkten geschehe. "Es besteht der Verdacht, dass dies sehr, sehr lange gehen könnte." Eine ausgedehnte Bilanz beeinflusse aber nicht die Fähigkeit der Notenbank, Geldpolitik zu betreiben. Eine aufgeblähte Bilanz sei kein Ziel der SNB, ihre Ausweitung sei das Ergebnis der Politik.

Die Bilanz der SNB ist in den vergangenen Jahren auf 120 Prozent der Wirtschaftsleistung der Schweiz angeschwollen. Die SNB stemmt sich mit Negativzinsen von aktuell minus 0,75 Prozent und potenziellen Interventionen am Devisenmarkt gegen eine Aufwertung des Franken. Sie ist an einem möglichst schwachen Franken interessiert, um die exportorientierte Wirtschaft zu stützen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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