Snapchat-Betreiber Snap holt sich neuen Finanzchef von Amazon

Los Angeles/Seattle (APA/Reuters) - Nach einem enttäuschenden Nutzerwachstum und Problemen mit dem Design holt sich der US-Snapchat-Betreiber Snap den Amazon-Finanzmann Tim Stone ins Haus. Der 51-Jährige, der zehn Jahre für den weltgrößten Onlinehändler arbeitete, werde Mitte Mai Andrew Vollero als Finanzchef ablösen, teilte der Facebook-Konkurrent in der Nacht auf Dienstag mit.

Es habe keine Unstimmigkeiten im Vorfeld der Entscheidung gegeben, versicherte Snap.

An der Börse kam der Schritt gut. Die Aktie, die seit der Veröffentlichung des Quartalsberichts vor einer Woche fast ein Viertel an Wert eingebüßt hat, legte nachbörslich um 1,6 Prozent zu. Er gehe davon aus, dass jemand die Verantwortung für die schlechten Zahlen übernehmen musste, sagte Analyst Jonathan Kees vom Finanzdienstleister Summit Insights Group zu der Neubesetzung.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro