Smartphones füllten Huawei die Kassa

Hongkong/Shenzhen - Florierende Geschäfte mit Smartphones haben dem chinesischen Technologiekonzern Huawei das größte Umsatzplus seit sieben Jahren beschert. 2015 stiegen die Erlöse um 37 Prozent auf umgerechnet 54 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, das auch zu den weltweit führenden Netzwerkausrüstern zählt.

Mit einem Absatzplus von 44 Prozent konnte Huawei als erster chinesischer Hersteller mehr als 100 Millionen Smartphones in einem Jahr verkaufen, während der Markt insgesamt schwächelte. Gefragt waren die Geräte vor allem in der Heimat aber auch in Westeuropa. Der Nettogewinn wuchs um 32 Prozent auf rund 5 Mrd. Euro. Dazu habe auch der Netzaufbau für den neuen Mobilfunkstandard 4G (LTE) in China beigetragen. Dieses Jahr rechnet der Konzern mit einem etwas langsameren Umsatzwachstum von knapp einem Viertel.

Vor allem der südkoreanische Apple-Rivale Samsung hatte zuletzt die erstarkte Konkurrenz chinesischer Billiganbieter wie Huawei, Lenovo und Xiaomi zu spüren bekommen. Huawei will aber auch zunehmend mit Premium-Geräten punkten.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor