Smartphones füllten Huawei die Kassa

Hongkong/Shenzhen - Florierende Geschäfte mit Smartphones haben dem chinesischen Technologiekonzern Huawei das größte Umsatzplus seit sieben Jahren beschert. 2015 stiegen die Erlöse um 37 Prozent auf umgerechnet 54 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, das auch zu den weltweit führenden Netzwerkausrüstern zählt.

Mit einem Absatzplus von 44 Prozent konnte Huawei als erster chinesischer Hersteller mehr als 100 Millionen Smartphones in einem Jahr verkaufen, während der Markt insgesamt schwächelte. Gefragt waren die Geräte vor allem in der Heimat aber auch in Westeuropa. Der Nettogewinn wuchs um 32 Prozent auf rund 5 Mrd. Euro. Dazu habe auch der Netzaufbau für den neuen Mobilfunkstandard 4G (LTE) in China beigetragen. Dieses Jahr rechnet der Konzern mit einem etwas langsameren Umsatzwachstum von knapp einem Viertel.

Vor allem der südkoreanische Apple-Rivale Samsung hatte zuletzt die erstarkte Konkurrenz chinesischer Billiganbieter wie Huawei, Lenovo und Xiaomi zu spüren bekommen. Huawei will aber auch zunehmend mit Premium-Geräten punkten.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker