Smartphones füllten Huawei die Kassa

Hongkong/Shenzhen - Florierende Geschäfte mit Smartphones haben dem chinesischen Technologiekonzern Huawei das größte Umsatzplus seit sieben Jahren beschert. 2015 stiegen die Erlöse um 37 Prozent auf umgerechnet 54 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, das auch zu den weltweit führenden Netzwerkausrüstern zählt.

Mit einem Absatzplus von 44 Prozent konnte Huawei als erster chinesischer Hersteller mehr als 100 Millionen Smartphones in einem Jahr verkaufen, während der Markt insgesamt schwächelte. Gefragt waren die Geräte vor allem in der Heimat aber auch in Westeuropa. Der Nettogewinn wuchs um 32 Prozent auf rund 5 Mrd. Euro. Dazu habe auch der Netzaufbau für den neuen Mobilfunkstandard 4G (LTE) in China beigetragen. Dieses Jahr rechnet der Konzern mit einem etwas langsameren Umsatzwachstum von knapp einem Viertel.

Vor allem der südkoreanische Apple-Rivale Samsung hatte zuletzt die erstarkte Konkurrenz chinesischer Billiganbieter wie Huawei, Lenovo und Xiaomi zu spüren bekommen. Huawei will aber auch zunehmend mit Premium-Geräten punkten.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch