Slowenisches Defizit nach Revision auf 2,9 Prozent des BIP gestiegen

Das slowenische Haushaltsdefizit für 2015 ist nach einer Revision höher als ursprünglich errechnet ausgefallen. Demnach lag der Fehlbetrag im Vorjahr bei 2,9 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP), hieß es aus dem Statistikamt am Mittwoch. Nach ursprünglichen Schätzungen betrug das Defizit 2,2 Prozent.

Das höhere Defizit sei hauptsächlich auf methodische Änderungen in Zusammenhang mit der "Bad Bank" zurückzuführen, hieß es. Die Änderungen beziehen sich auf die Berechnung von Abschreibungen und Umwandlung von Schulden in Eigenkapital (debt-to-equity-swap) der staatlichen Abwicklungsgesellschaft DUTB, die vom slowenischen Statistikamt und Eurostat unterschiedlich behandelt werden.

"Der Unterschied zwischen unserer und der Eurostat-Methodologie beträgt 209 Mio. Euro", erklärte Andrej Flajs aus dem Statistikamt laut Nachrichtenagentur STA. Insgesamt stieg das Defizit nach der Revision um 296 Mio. Euro auf 1,13 Mrd. Euro.

Die Abklärung von Daten mit Eurostat ist laut Flajs nichts besonderes und findet jährlich statt. Dieses Jahr sei sie noch gründlicher gewesen, da laut den Erwartungen das Defizitverfahren für Slowenien beendet werden soll. Das Euroland hatte nämlich seine Verpflichtung, das Defizit bis 2015 unter die Maastricht-Grenze von 3 Prozent zu drücken, erfüllt.

Revidiert wurde auch der Schuldenstand, ist aber im Vergleich zur ursprünglichen Schätzung nur um 0,2 Prozentpunkte höher ausgefallen. Demnach lag die Staatsverschuldung Ende 2015 bei 83,2 Prozent des BIP bzw. 32,07 Mrd. Euro.

Wien (APA) - Ab kommendem Jahr soll es für die Gründung einer GmbH künftig nicht mehr nötig sein, dass alle Gesellschafter persönlich zum Abschluss des Gesellschaftsvertrags beim Notar erscheinen. Hingegen will es das Justizministerium ermöglichen, einen oder mehrere Gesellschafter per Video zuzuschalten. So soll die Gründung einer GmbH erleichtert werden, berichtete das Ö1-"Morgenjournal" am Mittwoch.
 

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GmbH-Gründer sollen ab 2019 nicht mehr persönlich zum Notar

Berlin (APA/dpa) - Menschen, die in Deutschland jahrelang ohne Arbeit auf die Unterstützung Hartz IV angewiesen sind, sollen künftig staatlich bezuschusste Jobs bekommen können. Das sieht ein Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vor, den die Regierung in Berlin beschloss.
 

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Staatlich geförderte Jobs für Langzeitarbeitslose in Deutschland

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Genossenschaftsbanken in Deutschland spüren noch keine gravierenden Auswirkungen durch den Handelsstreit oder die zähen Brexit-Verhandlungen. Wegen der anhaltend niedrigen Zinsen und der Kosten zur Erfüllung der regulatorischen Anforderungen stelle sich die Finanzgruppe aber für 2018 auf einen leichten Gewinnrückgang ein, so Vorstandsmitglied Andreas Martin vom Branchenverband BVR am Mittwoch.
 

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Deutsche Genossenschaftsbanken erwarten heuer leichten Gewinnrückgang