Slowenische Gorenje mit 6,9 Mio. Euro Verlust im Halbjahr

Velenje (APA) - Der slowenische börsennotierte Haushaltsgeräte-Produzent Gorenje hat im ersten Halbjahr 2015 einen Nettoverlust von 6,9 Mio. Euro verbucht, nachdem im gleichen Vorjahreszeitraum noch 3,1 Mio. Euro Nettogewinn verzeichnet wurden. Die Russland/Ukraine-Krise belastete das Geschäft nach wie vor, hieß es aus dem Unternehmen am Freitag.

Der Umsatz ging gegenüber der Vergleichsperiode um 7,8 Prozent auf 557,8 Mio. Euro zurück. Der Umsatzrückgang entspreche den Plänen, hieß es. Das operative Ergebnis (EBIT) sank um knapp 50 Prozent auf 10,7 Mio. Euro.

In der Region Osteuropa, die auch Russland und die Ukraine umfasst, ist der Umsatz um 10,8 Prozent auf 281,4 Mio. Euro eingebrochen. Allein in Russland wird die sinkende Nachfrage für einen Umsatzausfall von rund 28 Mio. Euro verantwortlich gemacht, die negativen Auswirkungen der Rubel-Abschwächung für weitere 5 Mio. Euro.

Die Verkaufszahlen in Russland haben im zweiten Quartal begonnen, sich zu verbessern. Die Aussichten für die zweite Jahreshälfte sind laut Gorenje positiv. In der Ukraine ist dagegen noch keine Geschäftserholung in Sicht. Diese wird allerdings auch auf den Märkten im Westeuropa und Übersee erwartet. Gorenje rechnet daher damit, im Gesamtjahr 2015 die Umsatzvorgaben zu erreichen.

Brüssel (APA/dpa) - Die EU droht Nordkorea eine weitere Verschärfung von Sanktionen an. Wegen der atomaren Aufrüstung des Landes werde man in enger Abstimmung mit den internationalen Partnern weitere Reaktionen in Erwägung ziehen, heißt es in einer am Donnerstagabend beim EU-Gipfel verabschiedeten Erklärung.
 

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EU droht Nordkorea neue Sanktionen an

Brüssel (APA) - Der EU-Gipfel in Brüssel hat ein "effektives und faires Steuersystem" für die Digitalwirtschaft verlangt. Die EU-Staats- und Regierungschefs forderten am Donnerstag die EU-Kommission auf, "angemessene" Vorschläge dafür bis Anfang 2018 vorzulegen.
 

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EU-Gipfel will Vorschlag für Digitalsteuer Anfang 2018

San Francisco/Mountain View (APA/dpa) - Der Fahrdienstvermittler Lyft hat sich frisches Geld bei Investoren besorgt. Die von CapitalG, einem Investmentfonds der Google-Mutter Alphabet, angeführte Finanzierungsrunde spült eine Milliarde Dollar (851,14 Mio. Euro) in die Kasse, teilte Lyft am Donnerstag mit. Insgesamt wurde die Firma von Geldgebern zuletzt nach eigenen Angaben mit 11 Mrd. Dollar bewertet.
 

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Uber-Rivale Lyft sammelt weitere Milliarde bei Investoren ein