Slowenische Gorenje mit 6,9 Mio. Euro Verlust im Halbjahr

Velenje (APA) - Der slowenische börsennotierte Haushaltsgeräte-Produzent Gorenje hat im ersten Halbjahr 2015 einen Nettoverlust von 6,9 Mio. Euro verbucht, nachdem im gleichen Vorjahreszeitraum noch 3,1 Mio. Euro Nettogewinn verzeichnet wurden. Die Russland/Ukraine-Krise belastete das Geschäft nach wie vor, hieß es aus dem Unternehmen am Freitag.

Der Umsatz ging gegenüber der Vergleichsperiode um 7,8 Prozent auf 557,8 Mio. Euro zurück. Der Umsatzrückgang entspreche den Plänen, hieß es. Das operative Ergebnis (EBIT) sank um knapp 50 Prozent auf 10,7 Mio. Euro.

In der Region Osteuropa, die auch Russland und die Ukraine umfasst, ist der Umsatz um 10,8 Prozent auf 281,4 Mio. Euro eingebrochen. Allein in Russland wird die sinkende Nachfrage für einen Umsatzausfall von rund 28 Mio. Euro verantwortlich gemacht, die negativen Auswirkungen der Rubel-Abschwächung für weitere 5 Mio. Euro.

Die Verkaufszahlen in Russland haben im zweiten Quartal begonnen, sich zu verbessern. Die Aussichten für die zweite Jahreshälfte sind laut Gorenje positiv. In der Ukraine ist dagegen noch keine Geschäftserholung in Sicht. Diese wird allerdings auch auf den Märkten im Westeuropa und Übersee erwartet. Gorenje rechnet daher damit, im Gesamtjahr 2015 die Umsatzvorgaben zu erreichen.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu