Slowakei macht Werbung für "Volksaktie" Slovak Telekom

Bratislava - Die Slowakei will in den angekündigten Verkauf staatlicher Anteile am Telekommunikationsgiganten Slovak Telekom (ST) über die Börsen in London und Bratislava auch Normalbürger einschalten. Slowaken soll dabei den Erwerb von Aktien der slowakischen Tochter der Deutschen Telekom eine Preisermäßigung von 5 Prozent schmackhaft machen, berichtete das Wirtschaftsblatt Hospodarske noviny am Freitag.

Wer sich rechtzeitig anmeldet, kann zu einem vorteilhaften Preis in Besitz von Telekom-Aktien kommen, erklärte Miriam Ziakova, Sprecherin des Wirtschaftsministeriums, dem Blatt. Dies sei ein "entgegenkommender Schritt" der Regierung den Bürgern gegenüber. Der Preis der Aktien steht allerdings noch nicht fest, auch die Methode, wie der Verkauf zu ermäßigten Preisen realisiert werden soll, ist noch unklar.

Vom Verkauf der staatlichen Anteile von 49 Prozent in der ST verspricht sich die Regierung in Bratislava einen Erlös von rund einer Milliarde Euro. Es handelt sich um den überhaupt ersten Verkauf von Aktien eines staatlichen Konzerns an der Börse in der Geschichte des Landes.

Ob sich Slowaken für den Aktienerwerb überhaupt interessieren werden, ist laut Experten fraglich und hängt vor allem vom Marketing ab, womit jetzt die Börse in Bratislava sowie Wertpapierhändler am Zug sind. Die wenigen vorhergegangenen Börsengänge großer Konzerne in der Slowakei hatten aber trotz massiver Werbung nur wenige Investoren angesprochen und waren eher eine Enttäuschung, hieß es.

Rom/Wals (APA) - Die Drogeriemarktkette dm feiert ihr Debüt in Italien. Im neueingeweihten Einkaufszentrum CityLife Shopping District in Mailand wurde Italiens erster dm-Store eingeweiht, berichtete Benjamin Schneider, Marketingchef für Italien im Interview mit dem Online-Fachmagazin "Distribuzione Moderna".
 

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dm mit Italien-Debüt: Shop in Mailand eingeweiht

Berlin (APA/AFP) - Mit der Mietpreisbremse wird sich das deutsche Bundesverfassungsgericht beschäftigen. Das Berliner Landgericht halte die gesetzliche Vorschrift für verfassungswidrig und habe beschlossen, den Fall den Karlsruher Richtern vorzulegen, teilte die Justiz am Montag mit. In Deutschland kann nur das Bundesverfassungsgericht eine gesetzliche Regelung für verfassungswidrig erklären.
 

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Berliner Gericht ruft Bundesverfassungsgericht zu Mietpreisbremse an

St. Pölten (APA) - Kapsch BusinessCom, die FH St. Pölten und die IT-Sicherheitsfirma Ikarus haben den Austria IT Security Hub in der niederösterreichischen Landeshauptstadt gegründet. Die Plattform soll Talente und Innovationen fördern sowie Unternehmen, Hochschulen und Schulen vernetzen, erklärte Johann Haag von der FH in einem Pressegespräch am Montag. Zudem hat Kapsch eine Geschäftsstelle in St. Pölten eröffnet.
 

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Austria IT Security Hub in St. Pölten gegründet