Slowakei macht Werbung für "Volksaktie" Slovak Telekom

Bratislava - Die Slowakei will in den angekündigten Verkauf staatlicher Anteile am Telekommunikationsgiganten Slovak Telekom (ST) über die Börsen in London und Bratislava auch Normalbürger einschalten. Slowaken soll dabei den Erwerb von Aktien der slowakischen Tochter der Deutschen Telekom eine Preisermäßigung von 5 Prozent schmackhaft machen, berichtete das Wirtschaftsblatt Hospodarske noviny am Freitag.

Wer sich rechtzeitig anmeldet, kann zu einem vorteilhaften Preis in Besitz von Telekom-Aktien kommen, erklärte Miriam Ziakova, Sprecherin des Wirtschaftsministeriums, dem Blatt. Dies sei ein "entgegenkommender Schritt" der Regierung den Bürgern gegenüber. Der Preis der Aktien steht allerdings noch nicht fest, auch die Methode, wie der Verkauf zu ermäßigten Preisen realisiert werden soll, ist noch unklar.

Vom Verkauf der staatlichen Anteile von 49 Prozent in der ST verspricht sich die Regierung in Bratislava einen Erlös von rund einer Milliarde Euro. Es handelt sich um den überhaupt ersten Verkauf von Aktien eines staatlichen Konzerns an der Börse in der Geschichte des Landes.

Ob sich Slowaken für den Aktienerwerb überhaupt interessieren werden, ist laut Experten fraglich und hängt vor allem vom Marketing ab, womit jetzt die Börse in Bratislava sowie Wertpapierhändler am Zug sind. Die wenigen vorhergegangenen Börsengänge großer Konzerne in der Slowakei hatten aber trotz massiver Werbung nur wenige Investoren angesprochen und waren eher eine Enttäuschung, hieß es.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte