Slowakei beteiligt sich mit 400 Mio. an Juncker-Fonds

Die Slowakei will sich mit 400 Mio. Euro am Europäischen Investitionsfonds (EFSI) beteiligen. Dies habe der slowakische Finanzminister Peter Kazimir EU-Kommissionsvize Jyrki Katainen persönlich bei dessen Besuch in Bratislava mitgeteilt, gab die EU-Kommission am Montag bekannt. Die Slowakei ist damit das insgesamt siebente Land, das den EFSI unterstützt.

Der Investitionsfonds war eine zentrale Wahlkampfforderung von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und wird deshalb oft als "Juncker-Fonds" bezeichnet. Mithilfe von Garantien der EU-Kommission sowie der europäischen Investitionsbank (EIB) sollen unter Beteiligung von privaten Investoren sowie Staaten, Investitionen in Höhe von 315 Mrd. Euro angeschoben werden. Ob dieser Plan aufgeht, ist allerdings umstritten.

Abgewickelt soll die Unterstützung über die nationalen slowenischen Förderbanken Slovensky Investicny Holding und die Slovenska Zaruca a Rozvojova Banka werden, teilte die Kommission mit. Neben der Slowakei haben bisher auch Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Luxemburg und Polen angekündigt, den Fonds zu unterstützen. Die Art und Höhe der österreichischen Beteiligung ist nach Angaben von Finanzminister Jörg Schelling (ÖVP) noch offen.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London