Slowakei beteiligt sich mit 400 Mio. an Juncker-Fonds

Die Slowakei will sich mit 400 Mio. Euro am Europäischen Investitionsfonds (EFSI) beteiligen. Dies habe der slowakische Finanzminister Peter Kazimir EU-Kommissionsvize Jyrki Katainen persönlich bei dessen Besuch in Bratislava mitgeteilt, gab die EU-Kommission am Montag bekannt. Die Slowakei ist damit das insgesamt siebente Land, das den EFSI unterstützt.

Der Investitionsfonds war eine zentrale Wahlkampfforderung von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und wird deshalb oft als "Juncker-Fonds" bezeichnet. Mithilfe von Garantien der EU-Kommission sowie der europäischen Investitionsbank (EIB) sollen unter Beteiligung von privaten Investoren sowie Staaten, Investitionen in Höhe von 315 Mrd. Euro angeschoben werden. Ob dieser Plan aufgeht, ist allerdings umstritten.

Abgewickelt soll die Unterstützung über die nationalen slowenischen Förderbanken Slovensky Investicny Holding und die Slovenska Zaruca a Rozvojova Banka werden, teilte die Kommission mit. Neben der Slowakei haben bisher auch Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Luxemburg und Polen angekündigt, den Fonds zu unterstützen. Die Art und Höhe der österreichischen Beteiligung ist nach Angaben von Finanzminister Jörg Schelling (ÖVP) noch offen.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen