Slowakei warnt vor Kollaps der EU wegen Flüchtlingskrise

Die Europäische Union muss die Flüchtlingskrise nach den Worten des slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico noch in diesem Jahr bewältigen, um ein Auseinanderbrechen zu verhindern. Die EU habe bisher keine Lösung, wie sie des Zustroms von Flüchtlingen Herr werden könne, schrieb Fico in einem am Dienstag veröffentlichten Gastbeitrag für die Wirtschaftszeitung "Hospodarske Noviny".

Das könnte katastrophale Folgen haben. "Ob man es hören will oder nicht, 2016 wird das Jahr sein, in dem die EU die Flüchtlingskrise unter Kontrolle bringt oder zerbricht." Die Slowakei gehört neben Ungarn, Tschechien und Polen zu den osteuropäischen Ländern, die sich gegen die von den EU-Innenministern beschlossenen Quoten zur Verteilung von Flüchtlingen in den 28 EU-Staaten wehren. Ficos Regierung sperrt sich gegen die Aufnahme von Migranten aus muslimischen Ländern und hat Klage gegen die EU-Quotenregelung eingereicht. Das Land soll 802 Menschen aufnehmen. Im vergangenen Jahr wurden 169 Asylanträge gestellt. Die Regierung in Bratislava begründet ihre Weigerung damit, sie wolle Vorfälle wie die Anschläge von Paris und die Angriffe auf Frauen in Köln vermeiden.
In der Slowakei wird am 5. März ein neues Parlament gewählt. Fico hat das Thema Flüchtlinge zum Kernthema seines Wahlkampfes gemacht.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte