Skype bietet Simultan-Übersetzung von Videotelefonaten

Wer mit dem Internetdienst Skype Videotelefonate führt, kann diese Gespräche künftig in Echtzeit in andere Sprachen übersetzen lassen. Nutzer könnten die Anwendung Skype Translator nun auf Geräte mit dem Betriebssystem Windows 8 herunterladen, teilte das zu Microsoft gehörende Unternehmen am Dienstag mit.

Das Programm ermöglicht demnach eine Übersetzung von Videochats auf Englisch, Spanisch, Italienisch oder Mandarin. Textnachrichten können in 50 Sprachen übertragen werden. Sie würden in einer Sprache abgeschickt und kämen beim Empfänger in einer anderen an.

Microsoft hatte den Skype Translator vor einem Jahr auf einer Technikkonferenz in den USA vorgestellt. Seit Dezember wurde das Programm getestet und war nur einem kleinen Kreis von Nutzern als Vorabversion zugänglich. Zuerst waren die automatischen Übersetzungen auf Englisch und Spanisch begrenzt.

"Wir reißen Sprachbarrieren ein, die es früher für Freunde und Angehörige zu einer Herausforderung gemacht haben, in Kontakt zu bleiben", erklärte Skype-Mitarbeiterin Yasmin Kahn. Ziel von Skype Translator sei es, so viele Sprachen wie möglich übersetzen zu können und den mehr als 300 Millionen Skype-Nutzern die "beste Gesprächsübersetzungserfahrung" zu bieten.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"