Sky Deutschland investiert bis zu 100 Millionen in eigene TV-Serien

Der Bezahlsender Sky Deutschland will eigene TV-Serien produzieren und dafür knapp 100 Mio. Euro investieren. "Wir wollen in den kommenden vier Jahren bis zu acht Eigenproduktionen in Deutschland realisieren", sagte Sky-Deutschland-Chef Carsten Schmidt der "Wirtschaftswoche". Mitfinanzieren ließen sich Eigenproduktionen durch den Weiterverkauf an die Sky-Schwestersender in Italien oder England.

In Deutschland und Österreich hat der Abosender 4,5 Millionen Kunden, schreibt aber immer noch rote Zahlen - in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres betrug der Verlust knapp 50 Millionen Euro. Im Vergleich zu anderen Ländern sei in Deutschland der Anteil der Haushalte mit Bezahlfernsehen mit rund 18 Prozent gering. "Auf Dauer können und werden wir uns mit solchen Zahlen nicht zufriedengeben", sagte Schmidt.

Sky wartet derzeit gespannt auf die Ausschreibung der Medienrechte für die Fußball-Bundesliga ab 2017. Deutschlands größter Pay-TV-Anbieter kann vor allem mit der Übertragung aller Spiele punkten und will das auch weiterhin, muss aber mit wachsender Konkurrenz und höheren Preisen rechnen.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne