Sky Deutschland investiert bis zu 100 Millionen in eigene TV-Serien

Der Bezahlsender Sky Deutschland will eigene TV-Serien produzieren und dafür knapp 100 Mio. Euro investieren. "Wir wollen in den kommenden vier Jahren bis zu acht Eigenproduktionen in Deutschland realisieren", sagte Sky-Deutschland-Chef Carsten Schmidt der "Wirtschaftswoche". Mitfinanzieren ließen sich Eigenproduktionen durch den Weiterverkauf an die Sky-Schwestersender in Italien oder England.

In Deutschland und Österreich hat der Abosender 4,5 Millionen Kunden, schreibt aber immer noch rote Zahlen - in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres betrug der Verlust knapp 50 Millionen Euro. Im Vergleich zu anderen Ländern sei in Deutschland der Anteil der Haushalte mit Bezahlfernsehen mit rund 18 Prozent gering. "Auf Dauer können und werden wir uns mit solchen Zahlen nicht zufriedengeben", sagte Schmidt.

Sky wartet derzeit gespannt auf die Ausschreibung der Medienrechte für die Fußball-Bundesliga ab 2017. Deutschlands größter Pay-TV-Anbieter kann vor allem mit der Übertragung aller Spiele punkten und will das auch weiterhin, muss aber mit wachsender Konkurrenz und höheren Preisen rechnen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden