Sky Deutschland investiert bis zu 100 Millionen in eigene TV-Serien

Der Bezahlsender Sky Deutschland will eigene TV-Serien produzieren und dafür knapp 100 Mio. Euro investieren. "Wir wollen in den kommenden vier Jahren bis zu acht Eigenproduktionen in Deutschland realisieren", sagte Sky-Deutschland-Chef Carsten Schmidt der "Wirtschaftswoche". Mitfinanzieren ließen sich Eigenproduktionen durch den Weiterverkauf an die Sky-Schwestersender in Italien oder England.

In Deutschland und Österreich hat der Abosender 4,5 Millionen Kunden, schreibt aber immer noch rote Zahlen - in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres betrug der Verlust knapp 50 Millionen Euro. Im Vergleich zu anderen Ländern sei in Deutschland der Anteil der Haushalte mit Bezahlfernsehen mit rund 18 Prozent gering. "Auf Dauer können und werden wir uns mit solchen Zahlen nicht zufriedengeben", sagte Schmidt.

Sky wartet derzeit gespannt auf die Ausschreibung der Medienrechte für die Fußball-Bundesliga ab 2017. Deutschlands größter Pay-TV-Anbieter kann vor allem mit der Übertragung aller Spiele punkten und will das auch weiterhin, muss aber mit wachsender Konkurrenz und höheren Preisen rechnen.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch