Sky empfiehlt Aktionären Ablehnung von BSkyB-Offerte

(Reuters) - Sky Deutschland will seinen freien Aktionären das Übernahmeangebot des britische Bezahlsenders BSkyB nicht ans Herz legen. Vorstand und Aufsichtsrat seien "der Ansicht, dass die von der Bieterin angebotene Gegenleistung nicht das langfristige Potenzial und somit auch nicht den inneren Wert von Sky Deutschland widerspiegelt", erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Der Medienmagnat Rupert Murdoch will seine Bezahlsender in Deutschland, Großbritannien und Italien zu einer schlagkräftigen Einheit bündeln. Dafür verschiebt Murdoch unter anderem den 57-prozentigen Sky-Deutschland-Anteil seiner Konzernholding 21st Century Fox zu seinem britischen Fernsehunternehmen BSkyB.

Im Zuge dessen war BSkyB nach deutschem Recht formal verpflichtet, den freien Aktionären ein Übernahmeangebot zu unterbreiten. Dessen Höhe hatte allerdings deutlich erkennen lassen, dass die Briten kaum Interesse an weiteren Aktien haben, sondern sich mit dem komfortablen Mehrheitspaket von 21st Century Fox begnügen würden: BSkyB bietet noch bis 15. Oktober 6,75 Euro je Sky-Deutschland-Aktie. Das ist annähernd so viel, wie das Papier bereits vor der Bekanntgabe des Plans im Juli an der Börse kostete. Am Mittwoch notierten Sky-Aktien im frühen Handel kaum verändert bei 6,73 Euro.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne