Skispringen: Fabrikant Elan zieht sich aus Sprungsport zurück

Die Weltcup-Gesamtsieger im Skispringen, Peter Prevc bzw. Sara Takanashi, müssen künftig ohne ihren Sprungski der Firma "Elan" auskommen. Der slowenische Wintersport-Ausrüster hat nach Jahrzehnten im Skisprung-Sport beschlossen, sich aus dieser Sparte zurückzuziehen. Elan nannte als Grund, dass die Investitionen in das Skispringen nicht mehr rentabel sind.

Und dies offenbar trotz eines Peter Prevc, der in der vergangenen Saison 15 Siege (Rekord) gefeiert hat sowie den WM-Titel, den Tourneesieg und erstmals auch den Gesamt-Weltcup geholt hat. "Basierend auf unserer neuen Strategie, haben wir uns entschieden, das Skisprung-Programm nicht mehr zu finanzieren", erklärte das Unternehmen in einer Aussendung. Elan sucht für seine etwa 800 Ski umfassende Produktion einen Käufer.

Österreichische Skispringer oder auch Nordische Kombinierer sind von dieser Entscheidung übrigens nicht betroffen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden