Skandal um gefälschte Produktdaten in Japan zieht Kreise

Tokio (APA/Reuters) - Der Skandal um gefälschte Produktdaten in Japan weitet sich einem Zeitungsbericht zufolge aus. Auch eine Sparte von Mitsubishi Materials habe seit Jahren die Angaben zu ihren Produkten gefälscht, berichtete die Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Donnerstag unter Berufung auf Insider.

Betroffen seien Dichtungen, die an hunderte Kunden ausgeliefert und unter anderem bei Flugzeugen oder Atomkraftwerkzeugen eingebaut wurden. Bisher seien keine Sicherheitsmängel aufgetaucht, hieß es weiter.

Ein Unternehmenssprecher sagte, der Industriekonzern habe selbst Ermittlungen eingeleitet. Auslöser sei der Skandal beim drittgrößten japanischen Stahlkonzern Kobe Steel gewesen, sagte er. Kobe hatte zugegeben, über Jahre falsche Angaben zu Festigkeit und Haltbarkeit von Aluminium-, Kupfer- und Stahlprodukten gemacht zu haben. Auch die Autohersteller Nissan und Subaru hatten eingeräumt, bei Sicherheitschecks für Neuwagen gegen Vorschriften des Verkehrsministeriums verstoßen zu haben.

Wien (APA) - Die teilstaatliche Telekom Austria rollt ihre Marke A1 in immer mehr Ländern aus. Diese Woche stellte das in Wien börsennotierte Telekomunternehmen Bulgarien um - Mtel wurde zu A1. Am Heimatmarkt Österreich trete die mehrheitlich America Movil gehörende Firma mit einem "aufgefrischten" Logo auf, sagte A1-Chef Marcus Grausam am Mittwoch in einer Pressekonferenz mit Konzernchef Alejandro Plater.
 

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Telekom Austria rollte Marke "A1" in Bulgarien aus

Wien (APA) - Wohnen wird zunehmend zum Luxus. In den vergangenen zehn Jahren verteuerten sich die Hauptmieten in Österreich um 36,4 Prozent von 7,7 auf 10,5 Euro pro Quadratmeter, wie aus aktuellen Daten der Statistik Austria hervorgeht. In dem Medianwert sind die Ausgaben für Betriebskosten, Energie und Instandhaltung enthalten.
 

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Wohnkosten legten seit 2008 massiv zu

Wien (APA/Reuters) - Die Erste Group will ihre Mitarbeiter am Unternehmen beteiligen und dafür eine Stiftung ins Leben rufen. "Ziel ist es, mit dieser Mitarbeiterstiftung einen zusätzlichen stabilen Aktionär zu schaffen, der in etwa ein Prozent an der Gruppe halten soll in Zukunft", sagte Bankchef Andreas Treichl am Donnerstag auf der Aktionärsversammlung.
 

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Erste Group will Mitarbeiter über Stiftung beteiligen