Sixt will BMW und Daimler bald bei Carsharing Konkurrenz machen

München (APA/Reuters) - Nach dem Ausstieg bei der gemeinsam mit BMW betriebenen Carsharing-Firma DriveNow will Sixt bald mit einem eigenen Angebot an den Start gehen. Noch heuer werde eine neue Plattform für Mobilität geschaffen, die Dienste wie Carsharing, Autovermietung oder Transferservices unter einem Dach bündle, teilte Sixt am Donnerstag mit.

Das Angebot könnte mit einem möglichen Carsharing-Riesen konkurrieren, den BMW und Daimler laut Insidern gründen wollen.

Um den Weg dafür freizumachen, hatte BMW kürzlich Sixt aus DriveNow herausgekauft. Daimler übernahm vom französischen Autovermieter Europcar dessen Minderheitsanteil an car2go. Wie die Oberklasse-Autohersteller wollen viele Kfz-Produzenten weg vom reinen Verkauf von Fahrzeugen hin zum Angebot von Dienstleistungen rund ums Auto. Carsharing verzeichnete in den vergangenen Jahren starken Zulauf; in Deutschland sind gut 2,1 Millionen Menschen bei 165 Anbietern registriert. Allerdings verdienen die Firmen bisher kaum etwas an der auf Minuten genau abgerechneten Kurzzeitmiete. Pkw-Bauer sehen in dem Service einen Einstieg für potenzielle Kunden.

Auch Sixt versteht sich längst als Anbieter von Mobilität, bei dem Kunden Fahrzeuge für die Dauer von wenigen Minuten bis hin zu mehreren Jahren bekommen können. Beim Carsharing bleibt der Konzern für DriveNow in den nächsten Jahren relevant: Die IT zur Steuerung des Geschäfts stammt von Sixt, die Nutzung ist künftig kostenpflichtig. Für seinen 50-Prozent-Anteil an DriveNow bekam der Konzern 209 Mio. Euro von BMW.

London/Brüssel/Berlin (APA/dpa) - Ein harter Brexit wird immer wahrscheinlicher - und bedroht nicht nur den Flugverkehr zwischen Großbritannien und dem Rest der EU. Fluggesellschaften wie Ryanair, Easyjet und British Airways, aber auch deutsche Ferienflieger wie TUIfly und Condor rüsten sich, damit ihre Maschinen Ende März nicht am Boden bleiben müssen.
 

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Harter Brexit bedroht den Luftverkehr - Airlines rüsten sich

Hamburg (APA/dpa) - Im Lufthansa-Konzern fallen nach eigenen Angaben im Schnitt pro Tag mehr als 60 Flugverbindungen aus. Konzernweit seien heuer rund 18.000 Flüge gestrichen worden, was einer zweiwöchigen Schließung des größten Lufthansa-Drehkreuzes in Frankfurt entspreche, sagte Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister dem "Hamburger Abendblatt" (Mittwoch).
 

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Im Lufthansa-Konzern fallen jeden Tag gut 60 Flüge aus

Wien (APA) - Heute ist die von der ÖVP/FPÖ-Bundesregierung geplante Verankerung des Staatsziels Wirtschaft im Verfassungsausschuss des Nationalrats Thema. Die fünf grünen Umwelt- und Klimaschutzlandesräte appellieren an die Mitglieder des Ausschusses, von der geplanten Verfassungsänderung Abstand zu nehmen. Derzeit fehlt der Koalition aber ohnehin ein Partner für eine nötige Zweidrittelmehrheit im Nationalrat.
 

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Staatsziel Wirtschaft: Grüner Appell gegen Aufnahme in die Verfassung