Sixt schüttet üppige Sonderdividende aus

München (APA/dpa) - Deutschlands größter Autovermieter Sixt verdoppelt nach dem Verkauf seiner Beteiligung am Carsharing-Unternehmen DriveNow seine Dividende. Neben der regulären Ausschüttung von 1,95 Euro pro Stammaktie und 1,97 Euro je Vorzugsaktie sollen die Aktionäre eine Sonderdividende von 2,05 Euro erhalten, kündigte Sixt am Montag in Pullach bei München an.

Sixt hatte seine 50-Prozent-Beteiligung an DriveNow im Jänner für 209 Millionen Euro an den Autokonzern BMW verkauft, dem die Carsharing-Firma damit komplett gehört. Dies ist eine Voraussetzung für den möglicherweise bald anstehenden Zusammenschluss von DriveNow und dem Konkurrenzunternehmen Car2Go von Daimler.

Sixt wächst zudem im Ausland stark und hatte im vergangenen Jahr seinen Gewinn vor Steuern um ein Drittel auf 285 Millionen Euro erhöht. Mit der Sonderausschüttung würden die Aktionäre an der guten Geschäftsentwicklung und am Verkauf der DriveNow-Anteile beteiligt, teilte Sixt mit. Insgesamt schüttet Sixt damit 188 Millionen Euro aus.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht