Sixt schüttet üppige Sonderdividende aus

München (APA/dpa) - Deutschlands größter Autovermieter Sixt verdoppelt nach dem Verkauf seiner Beteiligung am Carsharing-Unternehmen DriveNow seine Dividende. Neben der regulären Ausschüttung von 1,95 Euro pro Stammaktie und 1,97 Euro je Vorzugsaktie sollen die Aktionäre eine Sonderdividende von 2,05 Euro erhalten, kündigte Sixt am Montag in Pullach bei München an.

Sixt hatte seine 50-Prozent-Beteiligung an DriveNow im Jänner für 209 Millionen Euro an den Autokonzern BMW verkauft, dem die Carsharing-Firma damit komplett gehört. Dies ist eine Voraussetzung für den möglicherweise bald anstehenden Zusammenschluss von DriveNow und dem Konkurrenzunternehmen Car2Go von Daimler.

Sixt wächst zudem im Ausland stark und hatte im vergangenen Jahr seinen Gewinn vor Steuern um ein Drittel auf 285 Millionen Euro erhöht. Mit der Sonderausschüttung würden die Aktionäre an der guten Geschäftsentwicklung und am Verkauf der DriveNow-Anteile beteiligt, teilte Sixt mit. Insgesamt schüttet Sixt damit 188 Millionen Euro aus.

Zürich/Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Hitachi verhandelt einem Zeitungsbericht zufolge mit ABB über den Kauf von Teilen oder der ganzen Stromnetz-Sparte des Schweizer Elektrokonzerns. Die Verhandlungen seien in einem ziemlich fortgeschrittenen Stadium, schreibt die "Financial Times" (Montagsausgabe) mit Verweis auf Insider. Es sei allerdings nicht sicher, ob sich die Parteien auch einigten.
 

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Hitachi will ABB-Stromnetz-Sparte kaufen - Zeitung

Wien (APA) - Klein, flink, umweltfreundlich - und mitunter störend. Die zum Verleih angebotenen, elektrisch angetriebenen Tretroller sorgen in Wien für Ärger bei manchen Passanten. Vor allem in der Innenstadt ist die Bezirksvorstehung immer wieder mit Beschwerden konfrontiert. Nun hat man mit Betreibern geredet, die erste Maßnahmen angekündigt haben. Sie schränken etwa das Parken ein.
 

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Leih-Scooter in Wien - Anbieter schränken Nutzung partiell ein

Ingelheim/Darmstadt (APA/dpa) - Ein Balancierband zwischen Bäumen, Sitzsäcke, darum herum mehrere Hütten: Das seit rund einem Jahr bestehende digitale Labor "BI X" bei Boehringer Ingelheim sieht gar nicht wie das Gelände eines Pharma-Unternehmens aus. Dort, wo früher die Gästekantine untergebracht war, basteln nun IT-Fachleute an neuen Produktideen - jenseits von Pillen oder Kapseln.
 

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Tablette und Tablet - Pharmakonzerne basteln an digitaler Zukunft