Sixt-Gründerfamilie macht Kasse und senkte Beteiligung

München (APA/dpa) - Die Gründerfamilie Sixt hat ihre Beteiligung am Autovermieter gesenkt und dabei Kasse gemacht. Die Vermögensverwaltung des Gründers Erich Sixt verkaufte für insgesamt gut 103 Mio. Euro Aktien, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung des im SDAX notierten Unternehmens aus Pullach am Mittwoch hervorging.

Pro Aktie zahlten institutionelle Investoren 102 Euro. Der Stimmrechtsanteil der Gründerfamilie sinkt damit von 61,6 Prozent auf 58,3 Prozent.

Die Sixt-Stammaktien waren nach Bekanntwerden der Platzierung deutlich unter Druck geraten, zuletzt lagen sie bei 104,20 Euro 7,3 Prozent im Minus. Im bisherigen Jahr ist die Aktie aber mit rund 40 Prozent Anstieg trotzdem noch einer der erfolgreichsten Titel im SDAX.

Sixt hatte im ersten Quartal rasantes Wachstum verzeichnet. Insbesondere das ausgebaute Auslandsgeschäft brummt. Das Unternehmen hob daher die im März veröffentlichten Jahresziele bereits Ende April an. Der Gewinn vor Steuern werde die 287 Mio. Euro des Vorjahres nicht nur leicht, sondern deutlich übertreffen, hatte Sixt mitgeteilt. Auch der operative Umsatz wird nun deutlich über den 2,3 Mrd. Euro des Vorjahres erwartet.

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