Signa und Hyatt bauen gemeinsam neues Wiener Hotel

Die Tiroler Unternehmensgruppe von Rene Benko baut beim Hauptbahnhof in Wien ein 300 Zimmer-Hotel. Im Jahr 2019 soll es fertig sein. Der Hotelkonzern Park Hyatt wird als Betreiber wieder Partner. Es soll aber kein Luxushotel wie Am Hof in Wien werden.

Wien. Nach der Eröffnung des Park Hyatt in der City Mitte 2014 machen Rene Benkos Signa Holding und der US-Konzern Hyatt auch bei einem weiteren Hotelprojekt in Wien wieder gemeinsame Sache. Konkret wird die Tiroler Unternehmensgruppe und eine Tochter der Hyatt Hotels Corporation in einem 50:50 Joint Venture eine 300-Zimmer-Unterkunft nahe dem Hauptbahnhof bis 2019 errichten.

Das Hotel "Andaz Am Belvedere Vienna" wird gegenüber dem 21er Haus und dem Schweizergarten gebaut, teilte Signa am Dienstag in einer Aussendung mit. Die als zwei miteinander verbundene Blöcke realisierte Immobilie wird auch einen 2.200 Quadratmeter großen Konferenzbereich inklusive Ballsaal, einen Spa- und Fitnessbereich und ein Restaurant sowie eine Skybar beherbergen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2019 vorgesehen.

Das Hotel, das im Gegensatz zum Am Hof befindlichen Park Hyatt nicht im Luxussegment angesiedelt ist, befindet sich unmittelbar neben den ebenfalls von Signa entwickelten Parkapartments am Belvedere. Das 340 Wohnungen umfassende Projekt, für das Mitte Februar der Spatenstich erfolgt ist, soll bis Herbst 2018 fertig werden. Für den Gesamtkomplex zeichnet Stararchitekt Renzo Piano verantwortlich.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma