Signa: Peilen bei s Immo keine 30 Prozent oder mehr an

Wien (APA) - Die Signa-Holding des Immobilien-Tycoons Rene Benko ist nicht an einer kontrollierenden Beteiligung an der börsennotierten s Immo AG - also an mehr als 30 Prozent am Unternehmen - interessiert. Dies erklärte die Signa am Freitagnachmittag nach anhaltenden Medienspekulationen eines angeblich gesteigerten Interesses von Benko an der s Immo.

Derzeit halte man keine Aktien an der s Immo - und ob die Signa Holding GmbH ihre seit Dezember bekannte Option auf den Erwerb von 21,86 Prozent an der s Immo ausüben werde, sei offen. Ebenso sei offen, ob Signa Aktien an der s Immo erwirbt.

Es sei "nicht beabsichtigt", unter Berücksichtigung der bereits gemeldeten Optionen von 21,86 Prozent, Aktien an der s Immo zu erwerben, durch die eine Beteiligung von mehr als 30 Prozent im Sinne des § 22 Übernahmegesetz überschritten würde, heißt es seitens der Signa. Allfällige Erwerbe würden daher auch nicht zur Herbeiführung von Tatsachen führen, die zur Stellung eines Angebotes im Sinne des Übernahmegesetzes verpflichten, betont Signa-Sprecher Robert Leingruber.

Weder Benko noch seine Privatstiftung noch die Signa Holding oder ihre Töchter würden aktuell s-Immo-Aktien halten.

Zuletzt war spekuliert worden, Benko (bzw. seine Signa) könnte bei der s Immo auf rund 32 Prozent kommen, wenn er erstens die mit dem Geschäftsmann Ronny Pecik fixierte Option auf die 21,86 Prozent ausübt und zweitens der VIG-Tochter s-Versicherung ihren 10-Prozent-Anteil an der s Immo abkauft, der möglicherweise demnächst zur Disposition stehen könnte. Die zwischen Signa und Pecik vereinbarte Option kann bis 15. Dezember 2019 ausgeübt werden.

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

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Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche