Siemens will Windturbinenbauer Gamesa übernehmen

Siemens hat einem Medienbericht zufolge Interesse am Kauf des spanischen Windturbinenherstellers Gamesa. Die Münchner hätten bereits die Deutsche Bank mandatiert, um die Möglichkeiten einer Übernahme auszuloten, berichtet der spanische Online-Dienst "El Confidencial" unter Berufung auf Kenner des Vorgangs.

Es liefen zudem bereits Gespräche mit dem spanischen Energieversorger Iberdrola, der mit einem Anteil von knapp 20 Prozent der größte Aktionär von Gamesa ist. Siemens wollte sich zu den Angaben nicht äußern.

Dem Bericht zufolge erwägen die Münchner ein öffentliches Übernahmeangebot für das Unternehmen, dass zu den größten Windanlagenbauern der Welt gehört. An der Madrider Börse wird Gamesa mit gut 4 Mrd. Euro bewertet. Gamesa war in der Vergangenheit immer wieder Objekt von Übernahmespekulationen.

Das Geschäft mit Windturbinen lief zuletzt bei den großen Anbietern schleppend. Angesichts des niedrigen Ölpreises zögern viele Investoren mit dem Bau neuer Windparks. Siemens hatte wie der US-Erzrivale GE im vergangenen Quartal mit Umsatzeinbußen in dem Segment zu kämpfen. Vorstandschef Joe Kaeser sprach aber von einem vorübergehenden Effekt für sein Haus. Die Auftragslage spreche für steigende Einnahmen in dem Geschäftsfeld bereits in naher Zukunft.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert