Siemens will Windturbinenbauer Gamesa übernehmen

Siemens hat einem Medienbericht zufolge Interesse am Kauf des spanischen Windturbinenherstellers Gamesa. Die Münchner hätten bereits die Deutsche Bank mandatiert, um die Möglichkeiten einer Übernahme auszuloten, berichtet der spanische Online-Dienst "El Confidencial" unter Berufung auf Kenner des Vorgangs.

Es liefen zudem bereits Gespräche mit dem spanischen Energieversorger Iberdrola, der mit einem Anteil von knapp 20 Prozent der größte Aktionär von Gamesa ist. Siemens wollte sich zu den Angaben nicht äußern.

Dem Bericht zufolge erwägen die Münchner ein öffentliches Übernahmeangebot für das Unternehmen, dass zu den größten Windanlagenbauern der Welt gehört. An der Madrider Börse wird Gamesa mit gut 4 Mrd. Euro bewertet. Gamesa war in der Vergangenheit immer wieder Objekt von Übernahmespekulationen.

Das Geschäft mit Windturbinen lief zuletzt bei den großen Anbietern schleppend. Angesichts des niedrigen Ölpreises zögern viele Investoren mit dem Bau neuer Windparks. Siemens hatte wie der US-Erzrivale GE im vergangenen Quartal mit Umsatzeinbußen in dem Segment zu kämpfen. Vorstandschef Joe Kaeser sprach aber von einem vorübergehenden Effekt für sein Haus. Die Auftragslage spreche für steigende Einnahmen in dem Geschäftsfeld bereits in naher Zukunft.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte