Siemens will Brasilien mit Investitionen stärken

Sao Paulo/München (APA/dpa) - Der Elektrokonzern Siemens will seine Investitionen in Brasilien ausbauen. Innerhalb der kommenden fünf Jahre solle eine Milliarde Euro schwerpunktmäßig in die Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung in Brasilien fließen, teilte das Unternehmen mit. Eine entsprechende Absichtserklärung sei der brasilianischen Agentur für Handels- und Investitionsförderung unterzeichnet worden.

"Die in der Vereinbarung skizzierten Initiativen haben das Potenzial, über die nächsten fünf Jahre einen neuen nachhaltigen Konjunkturaufschwung in Brasilien anzustoßen", hieß es heute in der Mitteilung.

Brasiliens Wirtschaft wächst nach zwei Jahren in der Rezession wieder. Zuvor war die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas nach einem Jahrzehnt des wirtschaftlichen Aufschwungs in den Jahren 2015 und 2016 um insgesamt sieben Prozent eingebrochen - begleitet von einer schweren politischen Krise. Gemessen daran, dass Siemens in dem Land in den vergangenen 15 Jahren rund eine Milliarde Euro in Brasilien investiert hatte, entspricht die nun geplante Summe einer Verdreifachung. Potenziale biete das Land allein schon aufgrund seiner großen Einwohnerzahl von mehr als 200 Millionen Menschen, hieß es von Siemens.

Mit der Absichtserklärung solle die brasilianische Infrastruktur in den Bereichen Energie, Verkehr und im Gesundheitswesen gestärkt werden. Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft durch eine größere Produktivität auszubauen, die wiederum auf Digitalisierung und einer verbesserten Energieeffizienz basiere. Siemens wolle auch den Wissensaustausch fördern, etwa durch die Bereitstellung von Software-Lizenzen für Hochschulen und spezielle Ausbildungsangebote.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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