Siemens schickt Belegschaft in Kraftwerks-Sparte in Zwangsurlaub

München (APA/Reuters) - Tausende Mitarbeiter der Kraftwerks-Sparte von Siemens werden nach Pfingsten eine Woche lang in Zwangsurlaub geschickt. "Vor dem Hintergrund des anhaltenden beispiellosen Markteinbruchs im Bereich der Stromerzeugung hat die Division Power and Gas (PG) zeitlich befristete Betriebsschließungen angekündigt", sagte ein Siemens-Sprecher zu Reuters. Davon sollten möglichst alle Standorte betroffen sein.

Gespräche darüber liefen noch. Mit den Schließungen will Siemens die Kosten der Sparte senken, in der ohnehin rund 6.000 Arbeitsplätze gestrichen und mehrere Werke geschlossen werden sollen. Auch bei Reisekosten, Sponsoring, Messen und Investitionen solle gespart werden, sagte der Sprecher. Auch Wien ist ein Standort für die Siemens-Kraftwerkssparte, für Wien sind bisher 200 Stellenstreichungen angekündigt.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte