Siemens schließt Kooperation im Iran zur Lieferung von Gasturbinen

Siemens bekommt nach jahrelangen Wirtschaftssanktionen im Iran einen Fuß in die Tür. Mit der örtlichen Mapna-Gruppe unterzeichneten die Münchner nun Vereinbarungen über die Modernisierung der iranischen Stromversorgung, wie das im Dax notierte Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Mapna werde im Land Gasturbinen von Siemens in Lizenz produzieren. Die Kooperation umfasse in den kommenden zehn Jahren auch die Lieferung von 20 Turbinen sowie der zugehörigen Generatoren.

Für ein erstes gemeinsames Projekt sei "in Kürze" die Lieferung von zwei Gasturbinen an das Kraftwerk Bandar Abbas geplant. In Branchenkreisen hieß es, diese Order habe ein Auftragsvolumen im oberen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Siemens macht sich zudem Hoffnung auf Bahn-Großaufträge aus dem Iran. Im Jänner hatte der Konzern bekannt gegeben, dass beide Seiten über die Verbesserung der Eisenbahn-Infrastruktur reden wollten. Laut regionalen Medien ging es dabei um die Bahnstrecken von Teheran nach Maschar und nach Isfahan sowie um 500 Züge für die iranische Bahn.

Siemens ist bereits seit 1868 in Iran aktiv, hat seit 2010 aber keine Aufträge aus dem Land mehr angenommen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los