Siemens setzte voriges Jahr in Österreich weniger um

Die Siemens AG Österreich hat 2014/15 weniger umgesetzt. Das Betriebsergebnis halbierte sich nahezu. Unterm Strich wies die Österreich-Tochter des deutschen Konzerns aber einen Gewinnsprung aus, da deutlich weniger Abschreibungen anfielen als im Geschäftsjahr davor.

Der Umsatz schrumpfte im Geschäftsjahr 2014/15 (per Ende September) von 2,66 Mrd. auf 2,53 Mrd. Euro, wie aus einer Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt (Mittwoch) hervorgeht. Das Betriebsergebnis reduzierte sich von 180 Mio. auf knapp 91 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss hingegen erhöhte sich von 39 Mio. auf 194 Mio. Euro. Dies unter anderem, weil sich die Abschreibungen von 232 Mio. auf 12 Mio. Euro reduzierten; die Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen gingen von 231 Mio. auf 39 Mio. Euro zurück.

Der Siemens-Konzern hat 2014 die Mehrheit der Linzer VAI an die japanische Mitsubishi-Gruppe verkauft. Bei VAI wurden hunderte Jobs gestrichen. Anfang 2015 hat Siemens Österreich dann die Medizintechniksparte (Siemens Healthcare Service Business) abgestoßen.

Siemens hat in Österreich im Geschäftsjahr 2014/15 mehr als hundert Mitarbeiter abgebaut. Der Personalstand reduzierte sich von 7.846 auf 7.738 Personen. Vorstandschef Wolfgang Hesoun und Finanzchef Reinhard Pinzer verdienten zusammen 2,25 Mio. Euro, etwas mehr als im Geschäftsjahr davor (2,06 Mio.).

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor