Siemens-Geschäfte leiden unter schwachem Ölpreis

Dem Siemens -Konzern macht die Flaute in der Öl- und Gasindustrie zu schaffen. Die Investitionen der Konzerne schrumpften und Projekte würden verschoben, sagte Siemens-Chef Joe Kaeser am Donnerstag auf einer Investorenkonferenz in London.

Noch stärker seien allerdings die Sekundäreffekte des schwachen Ölpreises, dass nämlich die ölexportierenden Länder weniger Mittel für Infrastrukturinvestitionen hätten. "Das beobachten wir bereits", sagte Kaeser. Andererseits hätten ölimportierende Länder mehr Geld für solche Investitionen übrig.

Im zweiten Quartal profitiere Siemens zwar in Sachen Aufträgen und Umsätzen von dem schwachen Euro. Dennoch erwarte er einen moderaten Rückgang des organischen Umsatzes, vor allem wegen der Schwäche der Sparten Energieerzeugung und Energieverteilung.

Die Siemens-Aktien drehen nach der Meldung ins Minus und verlieren am Dax -Ende 2,9 Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte