Siemens-Geschäfte leiden unter schwachem Ölpreis

Dem Siemens -Konzern macht die Flaute in der Öl- und Gasindustrie zu schaffen. Die Investitionen der Konzerne schrumpften und Projekte würden verschoben, sagte Siemens-Chef Joe Kaeser am Donnerstag auf einer Investorenkonferenz in London.

Noch stärker seien allerdings die Sekundäreffekte des schwachen Ölpreises, dass nämlich die ölexportierenden Länder weniger Mittel für Infrastrukturinvestitionen hätten. "Das beobachten wir bereits", sagte Kaeser. Andererseits hätten ölimportierende Länder mehr Geld für solche Investitionen übrig.

Im zweiten Quartal profitiere Siemens zwar in Sachen Aufträgen und Umsätzen von dem schwachen Euro. Dennoch erwarte er einen moderaten Rückgang des organischen Umsatzes, vor allem wegen der Schwäche der Sparten Energieerzeugung und Energieverteilung.

Die Siemens-Aktien drehen nach der Meldung ins Minus und verlieren am Dax -Ende 2,9 Prozent.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker