Siemens-Geschäfte leiden unter schwachem Ölpreis

Dem Siemens -Konzern macht die Flaute in der Öl- und Gasindustrie zu schaffen. Die Investitionen der Konzerne schrumpften und Projekte würden verschoben, sagte Siemens-Chef Joe Kaeser am Donnerstag auf einer Investorenkonferenz in London.

Noch stärker seien allerdings die Sekundäreffekte des schwachen Ölpreises, dass nämlich die ölexportierenden Länder weniger Mittel für Infrastrukturinvestitionen hätten. "Das beobachten wir bereits", sagte Kaeser. Andererseits hätten ölimportierende Länder mehr Geld für solche Investitionen übrig.

Im zweiten Quartal profitiere Siemens zwar in Sachen Aufträgen und Umsätzen von dem schwachen Euro. Dennoch erwarte er einen moderaten Rückgang des organischen Umsatzes, vor allem wegen der Schwäche der Sparten Energieerzeugung und Energieverteilung.

Die Siemens-Aktien drehen nach der Meldung ins Minus und verlieren am Dax -Ende 2,9 Prozent.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht