Siemens Gamesa will Kosten bis 2020 deutlich senken

Madrid/München (APA/Reuters) - Der kriselnde Windkraftkonzern Siemens Gamesa will mit deutlichen Einsparungen bis 2020 die Profitabilität steigern. Die Kosten sollten bis dahin um rund 2 Mrd. Euro gesenkt werden, teilte die Siemens-Tochter am Donnerstag mit. Die operative Rendite (Ebit-Marge) soll bis 2020 auf 8 bis 10 Prozent des Umsatzes steigen, nachdem im laufenden Jahr 7 bis 8 Prozent erwartet werden.

Siemens Gamesa hatte im vergangenen Jahr zweimal die Gewinnerwartungen gesenkt und daraufhin den Finanzchef ausgetauscht und einen Stellenabbau angekündigt. Der in Spanien ansässige Konzern, an dem der Energieversorger Iberdrola beteiligt ist, steht im scharfen Wettbewerb mit dem Weltmarktführer Vestas.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"