Siemens Gamesa kämpft mit Kostensenkungen gegen den Preisdruck

München/Madrid (APA/Reuters) - Der Windanlagenbauer Siemens Gamesa leidet weiter unter dem Preisdruck in der Branche. Der Umsatz der Siemens-Tochter brach im abgelaufenen Geschäftsjahr um 17 Prozent auf 9,1 Mrd. Euro ein und landete damit am unteren Rand der eigenen Erwartungen, wie das Unternehmen am Dienstag in Zamudio bei Bilbao mitteilte. Der bereinigte operative Gewinn schrumpfte um elf Prozent auf 693 Mio. Euro.

Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) lag mit 7,6 Prozent aber im Zielkorridor von sieben bis acht Prozent, weil das Unternehmen auf die Kostenbremse stieg. Die Preise für Windräder an Land seien um mehr als zehn Prozent zurückgegangen, erklärte Siemens Gamesa. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 70 Mio. Euro.

Für das neue Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen keine durchgreifende Besserung. Der Umsatz soll zwar auf 10 bis 11 Mrd. Euro steigen, nachdem Siemens Gamesa Bestellungen über 22,8 Mrd. Euro vorliegen. Die Ebit-Marge soll aber erneut nur bei 7,0 bis 8,5 Prozent liegen. Hohe Rohstoffpreise und die unsichere Lage in Schwellenländern drückten auf die Renditen. Bis 2020 peilt Gamesa eine Marge von acht bis zehn Prozent an. Dazu sollen die Kosten weiter gesenkt werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte