Siemens Gamesa: Windpark-Projekt in Türkei macht Fortschritte

München (APA/Reuters) - Ein milliardenschweres Windpark-Projekt in der Türkei macht nach Angaben des beteiligten kriselnden Windkraft-Konzerns Siemens Gamesa Fortschritte. Innerhalb des Konsortiums mit den türkischen Unternehmen Kalyon Enerji und Turkerler Holding habe man sich nun auf die Aufgabenverteilung geeinigt, teilte Siemens Gamesa am Dienstag mit.

Demnach liefert und installiert die deutsch-spanische Siemens-Tochter die Turbinen, die bis 2022 eine Kapazität von mindestens 700 Megawatt erreichen sollen. Zudem wartet Siemens Gamesa die Windräder für 15 Jahre.

Das Konsortium um Siemens Gamesa hatte sich im August in einer Ausschreibung - der ersten für Windkraft in der Türkei -dank eines niedrigen Abnahmepreises gegen acht Mitbewerber durchgesetzt, darunter die deutsche Enercon und den dänischen Konkurrenten Vestas. Der Strom - bis zu ein Gigawatt - soll ins öffentliche Stromnetz der Türkei eingespeist werden. Mit dem Projekt will die Türkei die Produktion von Windenergie nach Angaben von Energieminister Berat Albayrak um 17 Prozent nach oben schrauben. Teil der Ausschreibung war auch der Bau einer Fabrik für Turbinen-Gehäuse und eines Forschungs- und Entwicklungszentrums.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte