Siemens Gamesa: Windpark-Projekt in Türkei macht Fortschritte

München (APA/Reuters) - Ein milliardenschweres Windpark-Projekt in der Türkei macht nach Angaben des beteiligten kriselnden Windkraft-Konzerns Siemens Gamesa Fortschritte. Innerhalb des Konsortiums mit den türkischen Unternehmen Kalyon Enerji und Turkerler Holding habe man sich nun auf die Aufgabenverteilung geeinigt, teilte Siemens Gamesa am Dienstag mit.

Demnach liefert und installiert die deutsch-spanische Siemens-Tochter die Turbinen, die bis 2022 eine Kapazität von mindestens 700 Megawatt erreichen sollen. Zudem wartet Siemens Gamesa die Windräder für 15 Jahre.

Das Konsortium um Siemens Gamesa hatte sich im August in einer Ausschreibung - der ersten für Windkraft in der Türkei -dank eines niedrigen Abnahmepreises gegen acht Mitbewerber durchgesetzt, darunter die deutsche Enercon und den dänischen Konkurrenten Vestas. Der Strom - bis zu ein Gigawatt - soll ins öffentliche Stromnetz der Türkei eingespeist werden. Mit dem Projekt will die Türkei die Produktion von Windenergie nach Angaben von Energieminister Berat Albayrak um 17 Prozent nach oben schrauben. Teil der Ausschreibung war auch der Bau einer Fabrik für Turbinen-Gehäuse und eines Forschungs- und Entwicklungszentrums.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach