Siemens Gamesa: Windpark-Projekt in Türkei macht Fortschritte

München (APA/Reuters) - Ein milliardenschweres Windpark-Projekt in der Türkei macht nach Angaben des beteiligten kriselnden Windkraft-Konzerns Siemens Gamesa Fortschritte. Innerhalb des Konsortiums mit den türkischen Unternehmen Kalyon Enerji und Turkerler Holding habe man sich nun auf die Aufgabenverteilung geeinigt, teilte Siemens Gamesa am Dienstag mit.

Demnach liefert und installiert die deutsch-spanische Siemens-Tochter die Turbinen, die bis 2022 eine Kapazität von mindestens 700 Megawatt erreichen sollen. Zudem wartet Siemens Gamesa die Windräder für 15 Jahre.

Das Konsortium um Siemens Gamesa hatte sich im August in einer Ausschreibung - der ersten für Windkraft in der Türkei -dank eines niedrigen Abnahmepreises gegen acht Mitbewerber durchgesetzt, darunter die deutsche Enercon und den dänischen Konkurrenten Vestas. Der Strom - bis zu ein Gigawatt - soll ins öffentliche Stromnetz der Türkei eingespeist werden. Mit dem Projekt will die Türkei die Produktion von Windenergie nach Angaben von Energieminister Berat Albayrak um 17 Prozent nach oben schrauben. Teil der Ausschreibung war auch der Bau einer Fabrik für Turbinen-Gehäuse und eines Forschungs- und Entwicklungszentrums.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch