Siemens erfolglos mit Beschwerde gegen Berlins U-Bahn-Auftragsvergabe

Berlin (APA/dpa) - Im Streit um eine Auftragsvergabe für neue U-Bahnen in Berlin hat eine Beschwerde des Elektrokonzerns Siemens zunächst keinen Erfolg gehabt. Die Vergabekammer des Landes wies das Begehren zurück, sagte eine Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und bestätigte damit Angaben des Siemens-Konkurrenten Stadler.

Bei dem Schweizer Unternehmen hatte die BVG ohne Ausschreibung 80 neue Wagen bestellt.

Dagegen legte Siemens Ende November 2017 Beschwerde bei der Vergabekammer ein. Das Unternehmen pocht auf eine europaweite Ausschreibung. Siemens prüfe jetzt innerhalb der Frist von 14 Tagen, ob es vor Gericht gegen die Entscheidung vorgehen werde, sagte eine Sprecherin am Montag in Berlin.

Die BVG hatte den 115 bis 120 Mio. Euro umfassenden Auftrag nicht ausgeschrieben, um zu verhindern, dass 2019 die Wagen knapp werden. Dann müssen Züge der Baureihe F79 aus dem Verkehr gezogen werden, die ab 1979 auf die Schienen gekommen waren. Sie halten nach Worten einer BVG-Sprecherin nicht mehr so lange wie gedacht. Nur Stadler könne die Wagen schnell genug liefern.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach