Siemens-Chef Kaeser: "Konzern an der Börse unterbewertet"

Passau (APA/Reuters) - Siemens-Chef Joe Kaeser hält den Münchner Industriekonzern für an der Börse unterbewertet. Dort sei Siemens derzeit rund 92 Milliarden Euro wert, sagte Kaeser der "Passauer Neuen Presse" (Mittwochausgabe).

Ziehe man davon die börsennotierte Siemens-Gesundheitstechnik mit knapp 40 Milliarden Euro sowie die Windkraft-Tochter Gamesa mit gut acht Milliarden Euro ab, läge der Wert des gesamten restlichen Geschäfts bei knapp 45 Milliarden Euro, sagte Kaeser. "Verglichen mit unseren Wettbewerbern tut sich hier eine Lücke von bis zu 20 Milliarden Euro auf", sagte der Siemens-Chef. "Unser Ziel ist es, dieses Potenzial zu heben."

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu