Siemens-Chef Kaeser sieht Chancen im Iran

Siemens-Chef Joe Kaeser sieht nach der Atom-Einigung mit dem Iran auch für sein Unternehmen Möglichkeiten in dem Land. "Wir reden hier über 80 Millionen Menschen, die Energieversorgung benötigen, die natürlich auch Gesundheitsversorgung brauchen, die im Öl- und Gasgeschäft wieder auf die Beine kommen wollen. Hier gibt es auch Opportunitäten und Chancen."

Das sagte Kaeser am Dienstagabend in der Sendung "Münchner Runde" im Bayerischen Fernsehen. Man werde das Thema in aller Ruhe betrachten und auch sehen, wie sich die Sanktionen jetzt entwickeln. "Da darf man jetzt glaube ich nichts überstürzen. Hier ist Besonnenheit gefragt", sagte Kaeser. Man werde aber "sicherlich dort auch zu vernünftigen Lösungen kommen".

Nach dem Atomkompromiss mit dem Iran hatte der UNO-Sicherheitsrat den Weg für die Aufhebung seiner Sanktionen gegen das Land freigemacht. Die mehrstufigen Sanktionen waren von 2006 an beschlossen worden. Kaesers Vorgänger Peter Löscher hatte Anfang 2010 auf Basis eines Vorstandsbeschlusses angekündigt, keine neuen Aufträge aus dem Iran mehr annehmen zu wollen. Damals war das Umsatzvolumen für Siemens in dem Land auf jährlich rund eine halbe Milliarde Euro beziffert worden.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor