Siemens-Chef Kaeser sieht Chancen im Iran

Siemens-Chef Joe Kaeser sieht nach der Atom-Einigung mit dem Iran auch für sein Unternehmen Möglichkeiten in dem Land. "Wir reden hier über 80 Millionen Menschen, die Energieversorgung benötigen, die natürlich auch Gesundheitsversorgung brauchen, die im Öl- und Gasgeschäft wieder auf die Beine kommen wollen. Hier gibt es auch Opportunitäten und Chancen."

Das sagte Kaeser am Dienstagabend in der Sendung "Münchner Runde" im Bayerischen Fernsehen. Man werde das Thema in aller Ruhe betrachten und auch sehen, wie sich die Sanktionen jetzt entwickeln. "Da darf man jetzt glaube ich nichts überstürzen. Hier ist Besonnenheit gefragt", sagte Kaeser. Man werde aber "sicherlich dort auch zu vernünftigen Lösungen kommen".

Nach dem Atomkompromiss mit dem Iran hatte der UNO-Sicherheitsrat den Weg für die Aufhebung seiner Sanktionen gegen das Land freigemacht. Die mehrstufigen Sanktionen waren von 2006 an beschlossen worden. Kaesers Vorgänger Peter Löscher hatte Anfang 2010 auf Basis eines Vorstandsbeschlusses angekündigt, keine neuen Aufträge aus dem Iran mehr annehmen zu wollen. Damals war das Umsatzvolumen für Siemens in dem Land auf jährlich rund eine halbe Milliarde Euro beziffert worden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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