Siemens-Chef Joe Kaeser verdient 6,2 Mio. Euro pro Jahr

München/Fairfield (Connecticut) (APA/Reuters) - GE-Chef Jeff Immelt hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient als sein Siemens-Kollege Joe Kaeser. Der US-Mischkonzern gab in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung das Grundgehalt mit 3,75 Mio. Dollar und den Barmittel-Bonus mit 5,4 Mio. Dollar an. Das seien jeweils rund acht Prozent mehr als im vorangegangenen Jahr.

Zusammengerechnet entspricht dies nach aktuellem Wechselkurs einem Einkommen von umgerechnet 8,5 Mio. Euro (9,15 Millionen Dollar). Kaesers Gesamtvergütung betrug nach Siemens-Angaben im Geschäftsjahr 2013/14 (per Ende September) 6,2 Mio. Euro.

Rechnet man die stark gestiegenen Pensionsansprüche Immelts hinzu, hat sich seine Komplettvergütung 2014 nahezu verdoppelt auf 37,2 Mio. Dollar. Der Börsenwert von GE ist im vergangenen Jahr um etwa zehn Prozent gesunken.

Immelt sitzt bereits seit 2001 auf dem Chefsessel von General Electric (GE). Dem Unternehmen gehört er seit 33 Jahren an. Kaeser ist erst seit Sommer 2013 Siemens-Vorstandsvorsitzender.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"